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19. Oktober 2017 | 15:07 Uhr

Osterrönfelder TSV geht am Ende die Kraft aus

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

von
erstellt am 16.Aug.2015 | 18:31 Uhr

Trotz des alles andere als einfachen Auftaktprogramms hatten sie sich am Osterrönfelder Bahndamm den Saisonstart ganz anders vorgestellt – zumindest beim Blick auf die Resultate. Bei Inter Türkspor Kiel ging auch die dritte Partie des OTSV verloren. Nach eine 2:1-Halbzeitführung unterlagen die Schützlinge von Olaf Lehmann mit 2:4 bei Mitfavoriten auf die Meisterschaft.

Der Osterrönfelder Trainer ist überzeugt davon, dass die Kieler ein gehöriges Wörtchen um die Vergabe des Titels mitsprechen werden. „Die werden auf jeden Fall vorn landen“, sagte er nach der Niederlage. „Sie haben sich nie aus der Ruhe bringen lassen und die Partie fast über die gesamte Spielzeit bestimmt“, so Lehmann weiter. Aber immerhin eine Halbzeit lang konnte seine Mannschaft den Favoriten ärgern, was auch Kiels Trainer Matthias Hartwig bestätigte. „Vor der Pause haben wir gar nicht stattgefunden, waren langsam und behäbig. Im zweiten Durchgang haben wir dann aber viel aggressiver gespielt und uns den Sieg noch verdient“, erklärte er.

Wie angekündigt stand der OTSV defensiv kompakt und war auf das Verhindern eines Gegentreffers bedacht. Der Plan ging zunächst besser auf als gedacht, denn nach sieben Minuten hieß es 0:1. Sträflich frei gelassen traf Kevin Rathjen mit einem Lupfer über Intertürks Torhüter Patrick Jess. Selbst nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Özgür Cavdar, der per Kopf traf (17.), waren die Gäste nicht geschockt, sondern antworteten prompt: Jannik Sierks besorgte mit einem trockenen Volley-Schuss die 2:1-Pausenführung (21.).

Nach dem Seitenwechsel nahm der Druck der Kieler immer mehr zu. „Wir konnten dann kaum mehr für Entlastung sorgen“, sagte Lehmann und haderte mit den viel zu schnellen Ballverlusten seiner Elf. Die Platzherren beherrschten nun klar das Geschehen und entschieden auch die Mehrzahl der Zweikämpfe für sich. Allein Mustafa Korkmaz hatte einige Hochkaräter auf dem Stiefel, vergab diese aber. So benötigten die Kieler einen Strafstoß nach Foul von OTSV-Torhüter Björn Schlunke an Korkmaz, um durch Coskun Yamak zu egalisieren (64.). Dieses 2:2 gab weiter Auftrieb, der Druck der Heimelf nahm sukzessive zu. Nurol Ergen (72.) und der eingewechselte Samed Erol (73.) drehten schließlich binnen weniger Minuten die Partie endgültig.

„Natürlich ist es ärgerlich, wenn man ein Spiel in zehn Minuten aus der Hand gibt, aber unterm Strich ist der Sieg für Intertürk absolut verdient“, so Lehmann. Noch nicht alle Spieler seien auf einem hundertprozentigen Fitness-Stand: „Am Ende konnten wir läuferisch nicht mehr dagegenhalten.“


Osterrönfelder TSV: Schlunke – Mosebach (36. Reimer), Dollnick, Sopha, Zapfe, Kock (75. Müller), Lehmann, Rathjen, Weihmann, Siercks, Kuklinski (39. Giese).
SR: Drever (TSV Schlutup). – Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Rathjen (7.), 1:1 Cavdar (17.), 1:2 Sierks (21.), 2:2 Yamak (64., Foulelfmeter), 3:2 Ergen (72.), 4:2 Erol (73.).

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