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Osterrönfelder TSV gegen Inter Türkspor in seiner Lieblingsrolle

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Sie ist da, die Chance auf den Sprung in die absolute Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost. Im Idealfall könnte der Osterrönfelder TSV auf Rang drei klettern, beim einem Sieg heute im Heimspiel gegen Inter Türkspor Kiel (15.30 Uhr) würde die Mannschaft von Olaf Lehmann zumindest den vierten Tabellenplatz von den Kielern übernehmen.

Mit der Formulierung eines neuen Ziels nach dem gesicherten Klassenerhalt tun sie sich am Bahndamm allerdings schwer. „Wir wollen die Saison so gut wie möglich beenden, sind aber nicht so vermessen zu sagen, wir wollen Vizemeister werden“, wiegelt Lehmann ab. Er bleibt auf dem Kurs, mit dem er bisher so gut gefahren ist: realistisch, ohne zu großen Druck aufzubauen. Dabei könnte es die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte werden. Hinter dem Hallen-Kreismeistertitel ist bereits ein grüner Haken. Die Vize-Meisterschaft in der Verbandsliga ist in Reichweite, und am Dienstag spielen die Osterrönfelder gegen den Kreisrivalen aus Rotenhof um den Einzug ins Kreispokalfinale.

Lehmann hält den Ball lieber etwas flacher. „Klar ist es beim Blick auf die Tabelle ein Duell auf Augenhöhe, aber mit einem Punkt könnten wir auch ganz gut leben“, sagt er. Gegen die Kieler darf der OTSV die Rolle spielen, die der Mannschaft bisher auf den Leib geschneidert scheint: Dem Gegner erst einmal die Initiative überlassen, um aus einer kompakten Defensive nach und nach selber den Weg nach vorn zu suchen. „Wir können frei von der Leber weg spielen“, so Lehmann, der auf den Einsatz des angeschlagenen Kevin Rathjen hofft. Kai Zapfe wird wohl erst auf der Bank Platz nehmen. Der Abwehrspieler konnte wegen einer Grippe nicht trainieren.

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erstellt am 10.Apr.2015 | 10:06 Uhr

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