Osterbyer SV feiert den Klassenerhalt

Kapitän Lasse Retza (rechts; hier im Kopfballduell mit Wittensees Hans-Christian Trautrims) hat sich mit dem Osterbyer SV am vorletzten Spieltag die Klassenzugehörigkeit in der Kreisliga gesichert.
1 von 3
Kapitän Lasse Retza (rechts; hier im Kopfballduell mit Wittensees Hans-Christian Trautrims) hat sich mit dem Osterbyer SV am vorletzten Spieltag die Klassenzugehörigkeit in der Kreisliga gesichert.

Fußball-Kreisliga: 2:1-Erfolg im Derby beim Wittenseer SV – Kontrahent Borussia 93 Rendsburg kassiert 0:5-Heimpleite gegen Jevenstedt

shz.de von
17. Mai 2015, 22:00 Uhr

Mit dem Sieg beim Wittenseer SV kann der Osterbyer SV den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga feiern, da Borussia 93 Rendsburg im Heimspiel gegen den TuS Jevenstedt nicht gewinnen konnte und so den Gang in die Kreisklasse hinnehmen muss. Die Reserve des Eckernförder SV ist nach dem 1:4 gegen Vineta Audorf wieder zurück in der Erfolgsspur. In Felde gab es einen 2:1-Erfolg.

TSV Vineta Audorf – SG BSV/EMTV      4:1 (2:1)
Man merkte beiden Mannschaften an, dass die Luft raus war. Die SG war nur auf Verteidigung aus, womit die Audorfer lange zu kämpfen hatten. Trotz eines Doppelschlages blieb das Spiel lange eng, da Frank Moor kurz vor der Pause verkürzen konnte (37.). Erst in der 65. Minute fiel die Entscheidung zu Gunsten der Heimmannschaft. „Die SG war nur auf Schadensbegrenzung aus. Sie hat das aber gut verteidigt“, berichtet Vineta-Coach Norman Bock. „Uns fehlte heute der Elan. Wir haben nur das Nötigste getan“.

Tore: 1:0 Marc Rölke (22.), 2:0 Tim Kluck (25.), 2:1 Frank Moor (33.), 3:1 Kluck (65.), 4:1 Rölke (90.).


SG Felde/Stampe – Eckernförder SV II   1:2 (0:1)
Die stark ersatzgeschwächten Eckernförder waren von Beginn an überlegen. Routinier Dirk Wallochny brachte seine Mannschaft früh in Führung (9.). SG-Stürmer Pascal Balcer glich den Spielstand zwischenzeitlich aus (70.), ehe Christoph Petersen den Siegtreffer erzielen konnte (75.). Am Ende hatten die Gäste sogar noch einige Konterchancen, um das Ergebnis höher zu gestalten. „Das Spiel hat mal wieder gezeigt, dass wir alle Spieler ersetzen können“, bilanziert ESV-Coach Töns Dohrn. „Unser Rumpfkader hat das sehr gut gemacht.“

Tore: 0:1 Dirk Wallochny (9.), 1:1 Pascal Balcer (60.), 1:2 Christoph Petersen (75.)
Rote Karte: Unbekannt (53., grobes Foul, SG)


TSV Karby – 1. FC Schinkel     1:2 (0:1)
Trotz der Niederlage zeigten die Karbyer wieder einmal, dass sie zu Hause gegen alle Gegner mithalten können. Gerade in der ersten Halbzeit zeigte der Gastgeber eine gute Partie und hatte einige Möglichkeiten zur Führung. Erst scheiterte Michael Ressler am Pfosten (18.), danach setzte Tim Pommerening einen Schuss knapp daneben (22.). Doch aus dem Nichts erzielte Mario Witt die Führung für die Gäste. „Das war ziemlich schmeichelhaft. Wir waren zu der Zeit klar die bessere Mannschaft“, sagt TSV-Obmann Roger Behrens. Auch nach dem Wiederanpfiff waren die Karbyer zu unkonzentriert vor dem Tor.

Tore: 0:1 Witt (12.), 0:2 Pierre Webessie (65.), 1:2 Martin Iglewski (84., ET).


Wittenseer SV – Osterbyer SV     1:2 (0:2)
Wie schon im Nachholspiel unter der Woche merkte man der Mannschaft von Trainer Peter Thede an, dass viele Spieler mit der Saison bereits abgeschlossen haben. Der OSV war gerade in der ersten Halbzeit überlegen und ging mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause. „Auswärts kann man meinetwegen so auftreten wie wir in der ersten Halbzeit. Aber zumindest zu Hause muss man alles geben, auch wenn wir schon gerettet sind“, kritisiert Thede die Einstellung einiger Spieler. Nach Wiederanpfiff war der WSV zwar überlegen, erspielte sich aber zu wenige Chancen, um auszugleichen.

Tore: 0:1 Lasse Retza (36.), 0:2 Marc Mohr (40.), 1:2 Kim-Patrick Asseln (61.).


Osdorfer SV – Büdelsdorfer TSV  1:1 (0:0)
Nach dem 0:10-Debakel im Hinspiel war der OSV auf Wiedergutmachung aus. Auch ohne Trainer Jens-Uwe Lorenzen, der aus privaten Gründen fehlte, zeigten die Osdorfer eine gute Leistung. Der BTSV hatte zwar mehr vom Spiel, doch sie verzweifelten zunehmend am OSV-Torhüter Patrick Jess. „Patrick hat uns heute im Spiel gehalten“, sagt OSV-Obmann Jan Klang. Die zwischenzeitliche Gäste-Führung durch Marvin Jessen glich Tobias Vossgerau postwendend aus (70.). Kurz vor dem Ende hatte Vossgerau sogar noch die Riesenchance zum Sieg (85.). „Das wäre wohl zu viel des Guten gewesen“, weiß Klang.

Tore: 0:1 Jessen (60.), 1:1 Vossgerau (70.).


SV Fleckeby – TSV Waabs       3:3 (3:0)
Der Wind hatte großen Einfluss auf das Ergebnis des Spiels. In der ersten Halbzeit waren die Fleckebyer klar überlegen und erspielten sich mit Rückendwind Chancen im Minutentakt. Auch die 3:0-Pausenführung war hoch verdient. Nach dem Seitenwechsel hatten dann die Waabser den Wind im Rücken. Angetrieben von dem schnellen Anschlusstreffer von Marcel Pommerening (49.) kamen die Waabser noch zum verdienten 3:3. „Wenn man das ganze Spiel betrachtet, geht das 3:3 völlig in Ordnung. Allerdings muss man nach einer 3:0-Führung einfach cleverer sein und die Punkte nach Hause schaukeln“, weiß SVF-Trainer Christian Jorrens.

Tore: 1:0 Jens Matthiesen (3.), 2:0 Emanuel Simon (17.), 3:0 J. Matthiesen (44.), 3:1 Pommerening (49.), 3:2 Timon Goos (71.), 3:3 Pommerening (81.).



Borussia 93 Rendsburg – TuS Jevenstedt      0:5 (0:1)
In der ersten Halbzeit konnten die Rendsburger das Spiel noch einigermaßen offen halten und gingen nur mit einem 0:1 in die Pause. „Da haben wir von dem Sieg aus Osterby erfahren. Anschließend sind alle Köpfe runter gegangen. Es lief nichts mehr zusammen“, berichtet Borussias Ligaobmann Kai Nacken-Hoffmann vom starken Leistungsabfall. Nach dem Wiederanpfiff hatten die Jevenstedter leichtes Spiel und erhöhten auf 5:0. Doch Nacken-Hoffmann gibt sich auch nach dem Abstieg kämpferisch und will so schnell wie möglich zurück in die Kreisliga. „Es werden alle Leistungsträger bleiben. Für uns gilt nächste Saison nur der Wiederaufstieg“.

Tore: 0:1 Jonas Richter (18.), 0:2 Sebastian Hehnke (67.), 0:3 Piet Gömpel (81.), 0:4 Richter (87.), 0:5 Malte Tischer (90., FE).


VfR Eckernförde – TuS Bargstedt       0:0
Beide Mannschaften neutralisierten sich gegenseitig. Die Zuschauer bekamen so ein Spiel ohne große Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Sowohl der VfR als auch die Bargstedter wurden höchstens durch Distanzschüsse gefährlich. „Das war so ein richtiger lauer Sommerkick. Beiden Teams ging es nur darum, dass es keine Verletzten gibt“, berichtet VfR-Co-Trainer Lars Tüxen.

Tore: Fehlanzeige

zur Startseite
Karte

Kommentare

Leserkommentare anzeigen