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19. Oktober 2017 | 19:23 Uhr

Osdorfer erwarten den Angstgegner

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisliga: Schinkeler Jenrik Christensen und Tim Schikorr treffen auf ihren Ex-Klub / TSV Karby im Kellerduell bei der SG Felde/Stampe

von
erstellt am 27.Aug.2015 | 19:00 Uhr

Wenn der Osdorfer SV auf den TSV Vineta Audorf trifft, so wie an diesem Sonntag, hatte es zuletzt für die Grün-Weißen aus dem Dänischen Wohld keinen guten Ausgang. Das Topspiel der Fußball-Kreisliga findet am Sonnabend statt, wenn der noch ungeschlagenen Tabellenzweite aus Schinkel den Eckernförder SV II empfängt. Hoffnung auf erste Ligapunkte macht sich der Osterbyer SV, der bei der SG Waabs/Rieseby antritt.

1. FC Schinkel – Eckernförder SV II   Sbd., 15 Uhr
„Es hat sich schon oft gezeigt, dass sich eine Mannschaft gegen die besseren Einzelspieler durchsetzen kann. Ich fahre durchaus optimistisch nach Schinkel“, sagt ESV II-Trainer Töns Dohrn. Auf sein Team wartet mit dem noch ungeschlagenen Tabellenzweiten eine große Herausforderung, doch Dohrn wurde in dieser Saison bereits mehrfach positiv von seiner Elf überrascht. „Und gegen Schinkel sind alle immer besonders motiviert, das gilt natürlich auch für meine Spieler“, erklärt Dohrn, der auf Kevin Mohr und Lars Grobe verzichten muss. Beim FC wird dagegen Jenrik Christensen besonders motiviert sein. Er trifft, genauso wie Tim Schikorr, auf seinen Ex-Klub und wird sich viel vorgenommen haben.
SG Waabs/Rieseby – Osterbyer SV       Sbd., 15 Uhr
Genau dorthin, wo der Osterbyer SV nach vier Spielen steht, wollte der neue OSV-Trainer Uwe Wintjen möglichst nicht hin: im Abstiegskampf. Noch ohne einen Punkt auf dem Konto schaffen es die Osterbyer derzeit einfach nicht, ihre Probleme in der Abwehr in den Griff zu bekommen. Da konnte bisher auch die durchaus treffsichere Offensive nicht viel ausrichten. „Es ist immer gefährlich, wenn ein Gegner mit null Punkten kommt. Aber wir wollen natürlich nicht diejenigen sein, die als erstes Punkte gegen sie abgeben“, sagt SG Waabs/Rieseby-Trainer Matthias Daniel. Er muss jetzt wieder auf Marcel Pommerening verzichten und auch Dennis Gloyer weilt noch im Urlaub. „Ich denke, dass sich zwei etwa gleichstarke Teams gegenüber stehen“, so Daniel, der zumindest Tobias Jung wieder aufbieten kann.
Osdorfer SV – TSV Vineta Audorf    So., 15 Uhr
„Ausgerechnet Audorf“, werden sich sicherlich einige Osdorfer Spieler vor dieser Partie denken. „Zum Glück Osdorf“, könnte es dagegen bei den Audorfer Spielern im Hinterkopf herumspuken. Der Grund ist einfach. In der jüngsten Vergangenheit gab es für den OSV gegen die Vineten teilweise böse Klatschen. Da stimmt es Osdorfs Trainer Jens-Uwe Lorenzen auch nicht positiver, dass es beim Gegner derzeit ein wenig nach Mini-Krise aussieht. „Das war zuletzt auch so, als wir gegen sie gespielt haben, und trotzdem haben sie dann deutlich gewonnen“, weiß Lorenzen. Für ihn ist es entscheidend, dass sein Team am Sonntag auch mal selber Angriffe fährt und so für Entlastung sorgt.
SV Felm – Osterrönfelder TSV II    So., 15 Uhr
Dass diese beiden Teams nach vier Spielen auf Rang drei und sechs platziert sein würden, hätten wohl die wenigsten Ligakenner vermutet. Den Felmern ist es jedoch perfekt gelungen, die positive Stimmung nach dem Aufstieg mit in die neue Saison zu nehmen. SV-Trainer Kay Mielenz weiß die Situation jedoch realistisch einzuordnen und verwirft nur wegen des starken Starts nicht gleich das Ziel Klassenerhalt. Jedoch wird er die Euphorie auch nicht bremsen, denn auf das bisher Erreichte, können seine Spieler durchaus stolz sein. Selbiges gilt auch für den OTSV II, der aber von mehreren Trainern bereits vor der Spielzeit als Anwärter auf einen einstelligen Tabellenplatz ausgemacht wurde. Man darf gespannt sein, wer sich am Sonntag im Spiel der beiden Überraschungsmannschaften durchsetzt.
TuS Bargstedt – Wittenseer SV         So., 15 Uhr
„Alle denken, dass wir dort verlieren werden“, sagt Wittensees Trainer Peter Thede. Doch ob er damit wirklich richtig liegt? Zu oft hat sein Team bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen jedem Gegner Punkte abluchsen können. Thede: „Wir lassen uns nicht unter Druck setzen und schauen uns an, was uns Bargstedt so anbietet.“ Ein Offensivfeuerwerk plant Thede also nicht. „Bargstedt muss uns schon richtig beackern, wenn sie gewinnen wollen. Sobald sie in unsere Hälfte kommen, müssen sie spüren, dass wir da sind“, sagt Thede, der das aber keinesfalls als rauhbeinige Kampfansage verstanden wissen will. Vielmehr geht es ihm darum, dem Gegner nicht zu viele Chancen zu lassen. Vorne kann er wieder auf Stürmer Kim-Patrick Asseln setzen, Finn Doorentz fehlt dagegen beruflich.
SG Felde/Stampe – TSV Karby           So., 15 Uhr
Die Karbyer wollen sich am Auftreten von Bayer Leverkusen gegen Lazio Rom ein Beispiel nehmen. „Wenn wir auch mit einem solchen Willen sowie Leidenschaft und Laufbereitschaft ins Spiel gehen, kann eigentlich nicht viel passieren“, sagt Karbys Fußball-Obmann Roger Behrens. „Zuletzt haben wir aber zu viele falsche Entscheidungen getroffen und im Spiel nicht das umgesetzt, woran wir im Training gearbeitet haben.“ Patrick Jürgensen wird den Karbyern die kommenden dreieinhalb Monate wegen eines Auslands-Semesters in Riga fehlen. Zudem muss der TSV auf Nils von Spreckelsen und Folke Christian Erichsen verzichten. Dafür kehrt Philipp Winkelmann wieder in den Kader zurück. „Wir wollen in Felde unbedingt punkten, wissen aber, dass es ein ganz schweres Spiel werden wird“, sagt Behrens.
Team Förde – TuS Rotenhof       So., 15 Uhr
Vor Saisonbeginn hätten wohl nur die wenigsten damit gerechnet, dass bei der Partie des Fünften gegen den Dreizehnten das Team Förde jenes auf Platz fünf sein würde. Das Team von Trainer Arne Witt ist überraschend gut aus den Startlöchern gekommen – ganz im Gegensatz zum Verbandsliga-Absteiger. „Ich mache unseren guten Start daran fest, dass wir hinten sicherer stehen. Häufig entscheiden nur Nuancen – und die nutzten wir momentan. Das ist eine Qualität.“ Die Gastgeber wollen auch gegen Rotenhof weiter eifrig Punkte sammeln.

Weitere Partie:

Heute, 16 Uhr: GW Todenbüttel – TuS Jevenstedt

 

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