Orientierung an der Wirtschaft

Wirtschaftsausschuss zu Gast am RBZ

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10. Dezember 2011, 09:37 Uhr

Itzehoe | Der Wirtschaftsausschuss der Stadt Itzehoe hatte sich erneut einen Tapetenwechsel verordnet: Und so waren die Mitglieder auf der jüngsten Sitzung im Regionalen Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg (RBZ) zu Gast. Eine Gelegenheit, um sich über die Arbeit und finanzielle Situation des Berufsbildungszentrums mit rund 3700 Schülern zu informieren.

Schulleiter und Geschäftsführer des RBZ, Klaus-Peter Teske, setzte die Ausschussmitglieder ins Bild. Neben der Lehrstruktur des RBZ stand für die Kommunalpolitiker die finanzielle Lage der Einrichtung im Mittelpunkt des Interesses. Denn seit dreieinhalb Jahren ist das RBZ eine Anstalt des öffentlichen Rechts. "Der Kreis hat uns damals in die Selbstständigkeit entlassen", berichtete Teske. Das RBZ bündele seither Gebäude, Einrichtung, Fahrzeuge und Personal in einer Organisationseinheit, die trotz der Trägerschaft des Kreises, mehr privatwirtschaftlich orientiert sei. Und durch genau diese neue Organisationsform "haben wir uns wesentlich mehr Spielraum erarbeitet", erläuterte Klaus-Peter Teske den Ausschussmitgliedern. So sei das RBZ insgesamt flexibler und handlungsfähiger geworden - besonders was Personalentscheidungen betreffe. Das Kollegium umfasst momentan 140 Lehrer. "Und wir können nun bei Bedarf Externe dazuholen." Aber auch die "Denke habe sich grundlegend verändert", so der Geschäftsführer. "Durch die Selbstständigkeit sind wir Mitbewerber geworden." Ein Mitbewerber, der sich nach wie vor nicht selbst trägt. Die Summe, die der Kreis als Träger als jährliche Budget zuschießt, beläuft sich derzeit auf drei Millionen Euro. Die Mittel deckten dabei die komplette Bewirtschaftung des Gebäudekomplexes ab, so Teske.

Es gibt aber auch Bereiche, in denen ist das RBZ durch die vorhandene Fachkompetenz so gut positioniert, dass sich "Geld verdienen lässt". Momentan gehörten spezielle Software-Schulungen zum profitablen Angebot des Berufsbildungszentrums.

Ein weiters Thema, dass die Politiker interessierte, war die problematische Parkplatzsituation um das RBZ. "Obwohl wir komfortabel ausgerüstet sind, werden wir nie genug Parkplätze vorhalten können", sagte Teske.

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