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18. Dezember 2017 | 04:26 Uhr

Nur ein Punkt nach 4:0-Führung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Fußball-Verbandsliga Südost: TSV Pansdorf spielt nur 4:4-Unentschieden gegen Spitenreiter SV Grün-Weiß Siebenbäumen

shz.de von
erstellt am 15.Mär.2015 | 10:58 Uhr

50 Minuten lang deutete vieles auf einen Fußball-Festtag für den TSV Pansdorf hin. Die Gastgeber nahmen in der Verbandsliga Südost den Spitzenreiter Grün-Weiß Siebenbäumen förmlich auseinander, führte 4:0, erlebte eine Aufholfagd der Gäste zum 3:4 - und kassierte in der Nachspielzeit sogar noch den Ausgleichstreffer zum 4:4(3:0)-Endstand.

Die Gäste waren noch gar nicht ganz auf dem Platz, da wurden sie eiskalt erwischt. Während die Grün-Weißen noch nach der spielerischen Linie suchten, gelang den Pansdorfern mit einem schnellen Angriff durch Alexander Briegert das 1:0 (7.). Die Siebenbäumener suchten in den clever gestaffelten Mittelfeld- und Abwehrreihen vergeblich eine Lücke. Die Gastgeber, allen voran Kapitän Lennart Landsberg, bewiesen Zweikampfstärke. Mit einem weiteren überfallartigen Angriff gelang dem TSV das 2:0, das Leon Dippert erzielte (17.). Nur zwei Minuten später folgte der nächste Schock für die Gäste, Pansdorf erhöhte erneut durch Dippert auf 3:0. Philip Kreuzfeldt hatte die Chance zum 4:0, scheiterte jedoch an der Latte (24.) Siebenbäumen meldete sich mit einem Lattenschuss von Omeed Sindi zurück (35.) Den Schlusspunkt einer furiosen ersten Halbzeit setzte Felix Krüger, dessen Schuss aber Torwart Kevin Pour zur Ecke abwehrte.

Die Gästespieler schlichen mit hängenden Köpfen in die Kabine und ahnten nicht, dass es noch schlimmer kommen sollte. Denn Felix Krüger baute die Führung in der 48. Minute sogar auf 4:0 aus. Eitel Sonnenschein also an einem eher frostigen und trüben Nachmittag. „Wir haben sehr gut gearbeitet und unsere Angriffe konsequent zu Ende gespielt, Siebenbäumen war abgemeldet, das war bis dahin eine sensationelle Leistung“, meinte TSV-Trainer Dennis Jaacks.

Doch dann kam Siebenbäumen ins Spiel zurück und holte Tor um Tor durch David Iwuoha (53.), Omeed Sindi (57.) und David Senghore (73.) auf. „Die Grün-Weißen haben uns die Gegentore förmlich reingewürgt“, sagte Jaacks. Und auch das 4:4 in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch Julian Wiebelitz entstand aus Pansdorfer Sicht aus Pleiten, Perch und Pannen, schließlich fand der Ball durch ein Gewirr von Beinen den Weg ins Netz. Ein Knackpunkt des Spiels war die Verletzung von Lennart Landsberg, der einen Schlag auf den Knöchel bekam. „Nach seiner Verletzung hat uns die Erfahrung gefehlt, um Siebenbäumen in Schach zu halten“, meinte Dennis Jaacks. Ihm schmeckte das Ergebnis des Fußball-Spektakels naturgemäß überhaupt nicht: „Es darf nicht passieren, dass man ein Spiel nach einer 4:0-Führung noch aus der Hand gibt!“

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