Nur der Aufstieg zählt

Der Ahrensböker Torhüter sichert den Ball vor dem heran eilenden Pönitzer Angreifer Johannes Weber.
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Der Ahrensböker Torhüter sichert den Ball vor dem heran eilenden Pönitzer Angreifer Johannes Weber.

Sportvereinigung Pönitz schließt die Saison in der Fußball-Kreisliga mit 1:2-Niederlage in Ahrensbök ab

shz.de von
31. Mai 2015, 17:30 Uhr

Am letzten Spieltag in der Kreisliga Ostholstein gab es in Ahrensbök zwei Sieger. Die Gastgeber gewannen die Partie mit 2:1 (0:0) gegen die Sportvereinigung Pönitz, die diese Niederlage jedochgelassen hinnahm und den Aufstieg in die Verbandsliga Südost feierte. Strand 08 II wurde zwar Meister, doch aufgrund des Abstiegs der ersten Mannschaft aus der Schleswig-Holstein-Liga darf die Reserve nicht aufsteigen. Als Zweitplatzierter rückt nun die Sportvereinigung Pönitz nach.

Die Pönitzer gingen auch nicht mehr mit dem letzten Biss in die Partie. Ahrensbök stand sehr gut in der Defensive. Früh verletzte sich der Pönitzer Demis Durante an der Hand und musste ausgewechselt werden. Während Pönitz sich die Zähne an der Defensive der Gastgeber ausbiss, bewahrte Sergej Gerlitz im Tor die Gäste vor einem frühen Rückstand. Torlos ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel behielt Pönitz zwar optisch das Übergewicht, doch Ahrensbök konterte effizient. A-Jugendspieler Jannik Matthusen schoss nach Vorlage von Kim Pawlowski das 1:0 (60.). In der 75. Minute vollendete Jan-Hendrik Wohler einen Konter zum 2:0. Lasse Kasch köpfte in der Nachspielzeit das 1:2 (90.+ 2). Die Stimmung war bei den Siegern ähnlich ausgelassen wie bei den Aufsteigern aus Pönitz. „Pönitz war uns spielerisch weit überlegen, aber wir haben unsere Chancen genutzt und sind mit dem Sieg sehr glücklich. Trotz eines eher bescheidenen Saisonstarts sind wir mit dem sechsten Platz zufrieden“, sagte der Ahrensböker Trainer Michael Wilken. „Über das Spiel brauchen wir nicht zu sprechen. Klar hätten wir auch gerne gewonnen, doch Ahrensbök hat gut gespielt und wir haben unsere zweite Saisonniederlage kassiert“, kommentierte der Pönitzer Trainer Helge Thomsen das Spiel.

„Für uns zählt der Aufstieg. Natürlich war es etwas glücklich, doch die Mannschaft hat eine tolle Saison gespielt mit nur zwei Niederlagen. Von der Leistung her ist deshalb der Aufstieg auch mehr als verdient. Und den werden wir in den nächsten Wochen gebührend feiern“, sagte Thomsen nach dem Abpfiff.


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