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Verkehrsbehinderungen bis zur B5 : Niebüll: Zufahrt zum Autozug wird gesperrt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ab Montag geht auf der Bäderstraße zwischen der B5 und dem Kreisel zur Autoverladung nichts mehr.

Niebüll | Große Schilder mit blinkenden Leuchten und die am Straßenrand stehende Absperrgitter machten schon am Wochenende deutlich: Ab Montagmorgen wird es ernst mit den gravierenden Verkehrsbehinderungen für Auto- und Lkw-Fahrer von und nach Sylt.

Mit der Vollsperrung der Bäderstraße zwischen der Bundesstraße 5 und dem Kreisverkehr zur Autoverladung wird der Syltverkehr in diesem Nadelöhr lahm gelegt. Und das auch zu Pfingsten, einem der Wochenenden im Jahr mit dem größtem Besucheransturm auf die beliebte Ferieninsel.

„Ab Ende Mai wird die Straßendecke in der Bäderstraße, im Peter-Schmidts-Weg und der Deezbüller Straße bis zum Hotel Morgenstern erneuert“, nennt Udo Schmäschke, Bauamts-Leiter des Amtes Südtondern, den Grund für die Straßensperrung, die die Geduld und Nerven der Sylturlauber und Autopendler erneut hart auf die Probe stellen wird. Ebenso wie auf der Rückfahrt nach Pfingsten zum Festland. Dann dürften zusätzlich auf Sylt – wie gestern zum Abschluss des langen Himmelfahrts-Wochenendes – mit Stunden langen Wartezeiten an der Verladung in Westerland zu rechnen sein.

Die Straßensanierung von der B5 mitten durch Niebüll wird in mehreren Abschnitten realisiert, die während der Bauphase jeweils voll gesperrt werden müssen. Für die Bäderstraße bedeutet das: Voraussichtlich bis 10. Juni fährt dort nichts mehr. Ab 2. Juni – bis dahin ist zumindest der Kreisverkehr aus Niebüll kommend passierbar – wird dann auch noch das Teilstück vom Kreisel bis zur Einmündung des Peter-Schmidts-Weges in die Bäderstraße gesperrt. „Es muss mit erheblichen Behinderungen gerechnet werden“, sagt Schmäschke.

Der Sylt-Verkehr wird ab heute bis zum Pfingstwochenende weiter südlich von der B5 über den Peter-Schmidts-Weg umgeleitet. Auf dieser Strecke liegt anders als bei der üblichen Anfahrt ein beschrankter Bahnübergang, der den Verkehrsfluss zusätzlich immer wieder für längere Zeit zum Stillstand bringen wird. Dann müsse mit einem Rückstau bis auf die B5 gerechnet werden.

Sechs bis acht Wochen sollen die Straßenbauarbeiten bis zum Morgenstern insgesamt andauern, die als Folge weiterer Sperrungen auch die Zufahrt in die Niebüller Innenstadt erheblich erschweren werden. „Geht es an den letzten Abschnitt, wird von Emmelsbüll-Horsbüll aus keine Anfahrt nach Niebüll mehr möglich“, kündigt Udo Schmäschke an. „Das werden spannende Wochen.“  
 

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