Satiremagazin Titanic : Neue Ausgabe empört Niki Lauda

Niki Lauda ist empört: Die neue Ausgabe des Satiremagazins Titanic zeigt ihn als Michael Schumacher
Niki Lauda ist empört: Die neue Ausgabe des Satiremagazins Titanic zeigt ihn als Michael Schumacher

Niki Lauda auf dem Titel der aktuellen Ausgabe des Satiremagazins „Titanic“. An sich noch nicht schlimm. Die Bildunterschrift allerdings titelt: „Erstes Foto nach dem Unfall: So schlimm erwischte es Schumi“ Viele sind empört. Allen voran die Formel-1-Legende.

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05. Februar 2014, 13:58 Uhr

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Auch im sozialen Netzwerk Facebook schreiben viele Nutzer auf der Seite des Magazins „Titanic“ ihre Meinung zum aktuellen Thema.

So schreibt Nutzer Jürgen Pannes: „Macht den Titel mit dem Papst. Ist Ok., Aber nehmt keine verunfallten Menschen, die sich nicht wehren können. Wäre ich Schumi, würde ich euer Käseblatt kaufen und einstellen.“ Für Facebook-Nutzer Uwe Abel steht fest: „Auch für ein gutes Satire Magazin sollte es Grenzen geben. Damit habt Ihr eure überschritten. Schwer verletzte Menschen, die vermutlich schwere Dauerschäden behalten werden so zu bringen ist das Letzte. Titanic kommt mir nicht mehr in Haus.“

Spiegel Online erreichte derweil eine Stellungnahme durch „Titanic“-Chefredakteur Tim Wolff. Dort heißt es: „Die Kritik von Herrn Lauda macht uns betroffen. Immerhin gelang es uns, als erstes Boulevardmedium noch vor 'Bild', 'Bunte' und der 'Tagesschau' ein Foto des verunfallten Nationalhelden Michael Schumacher zu veröffentlichen.“

Weiter heißt es in der  „Titanic“-Mitteilung: „Wir haben unter Einhaltung der üblichen journalistischen Moralstandards einen Investigativ-Reporter als Krankenschwester verkleidet und in die Grenobler Klinik geschickt. Sollte es dabei zu einer tragischen Verwechslung mit einem anderen prominenten Crashpiloten gekommen sein, bedauern wir das ein bisschen.“

Zuletzt erregte Titanic im Jahr 2012 die Gemüter, als der Papst als die  „undichte Stelle im Vatikan“, vorn und hinten beschmutzt, auf dem Titel landete. Damals erwirkte der Vatikan eine einstweilige Verfügung gegen Titanic.  

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