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16. August 2017 | 23:57 Uhr

Name bürgt für Qualität

vom
Aus der Redaktion der Elmshorner Nachrichten

Geschwister im Sport Nach Kremperheide mischen die Mogges nun Horst/Kiebitzreihe auf

Als Kinder fangen Geschwister oft den gleichen Sport an. Wie es ist, wenn sie auch im Erwachsenenalter dabei bleiben und vielleicht sogar in einer Mannschaft spielen, erzählen sie in einer losen Serie. Heute: die Handballer Jasmin, Philipp und Thorge Mogge von der HSG Horst/Kiebitzreihe.

„Liebe ist  .  .  . wenn aus einem Ich und Du ein Wir wird.“ Dieses Hochzeitszitat von Jasmin Mogge (27) und Jannick Schmidt (26) verdeutlicht nicht nur die Gefühle zweier Liebenden. Es lässt sich auch wunderbar auf den Zusammenhalt in der Familie ableiten. Genauer gesagt, in der Familie Mogge. Und genauso präsentieren sich Jasmin und ihre Brüder Philipp (23) und Thorge (19) auch.

Alle drei, wenn man Jannick mit einbezieht, der mit der Hochzeit ebenfalls den Namen Mogge angenommen hat, sogar alle vier, verbindet neben der Familie eine große Leidenschaft: der Handballsport. In Kremperheide und Umgebung gehört der Name Mogge in einem Atemzug genannt, wenn man von Handball spricht.

Und auch in Horst und Kiebitzreihe hat man sich längst an die Mogges gewöhnt. Philipp, Thorge und Schwager Jannick bilden das Grundgerüst der Haie genannten Männermannschaft in der Schleswig-Holstein-Liga und Jasmin strebt in der Kreisoberliga Mitte mit den Frauen den Aufstieg in die Landesliga an.

Nicht einfach Handball also, sondern höherklassiger Handball, prägt das Tun der Mogges. „Das wurde uns ja auch in die Wiege gelegt“, verrät Jasmin, die nach eigenem Bekunden zwar „die Kleinste“ ist, aber eben auch die Älteste. Zu verdanken haben alle drei ihr Talent den Eltern Frank und Astrid, die selbst bis hin zur Oberliga aktiv waren. „Im Maxi-Cosi haben sie mich mit zu den Spielen genommen“, hat Jasmin vage Erinnerungen an die „tolle Zeit“. Später hat sie dann mit Mama Astrid noch zusammen beim TSV Kremperheide in der Kreisoberliga gespielt.

„Wir sind alle mit etwa drei, vier Jahren bei den Minis angefangen“, erinnern sich die drei gerne an die „Bärengruppe“ zurück. Später dann haben sie in einer der Jugend-Landesauswahlmannschaften gespielt.

Dann kam aber auch die Zeit, wo „ich keinen Bock mehr hatte“, bekannte Philipp sich zu einer Phase in der A-Jugend, in der er beinahe aufgehört hätte. Gut, dass es Freunde gab, die ihn in dieser Zeit aufgefangen haben.

Beim Jüngsten im Bund, Thorge, war dies nie ein Thema. Mit Doppelspielrecht in der Jugend und bei den Männern , kann der 19-Jährige bereits auf Einsätze in der Kreisoberliga, in der Landesliga und jetzt in der Schleswig-Holstein-Liga zurückblicken. „Der Name Mogge bürgt halt für Qualität“, sagt #TM17, so sein Kürzel, und kann sich ein Lachen nicht verkneifen.

Auch Philipp ist nicht ganz glücklich im Moment. „Ich kann nicht so trainieren, wie wie es erforderlich wäre“, muss er seinem Beruf als Fluggeräte-Elektroniker Prioritäten einräumen. Aber ab September wird es besser. „Dann arbeite ich Teilzeit und mache meinen Meister. Da habe ich mehr Zeit für den Handball“, will er versuchen alles unter einen Hut zu bringen. Sein Ziel: „Mit der Truppe in zwei, drei Jahren in die Oberliga.“ Im Moment läuft der Rückraumspieler mit gebrochener Nase auf. „Das geht schon“, winkt #PM5 ab: „Handball ist ein Mannschaftssport. Solange man spielen kann“ und schaute dabei seinen Bruder Thorge mitleidig an. Der muss in seinem ersten regulären Jahr Herren wegen einer Schulteroperation die nächsten sechs Monate pausieren.

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