zur Navigation springen

Futsal-Kreismeisterschaften : Nachwuchs freundet sich mit Futsal an

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

In acht Altersklassen wurden am Wochenende die Kreismeistertitel vergeben. Der Eckernförder SV feiert einen Dreifachtriumph.

Futsal ist auf dem besten Wege, sich im Nachwuchsbereich des Kreisfußball-Verbandes Rendsburg-Eckernförde zu etablieren. Diesen Eindruck vermittelten die Titelkämpfe ohne Zweifel. Insgesamt waren am vergangenen Wochenende 37 Mannschaften in der Sporthalle der Rendsburger Herderschule am Start. In der weiblichen Jugend spielten die D-, C- und B-Teams den neuen Meister aus. Beim männlichen Nachwuchs waren die Altersklassen der E-, D-, C-, B- und A-Jugend ausgeschrieben. Während die jüngeren Klassen bereits im vergangenen Jahr nach Futsal-Regeln gespielt hatten, feierten die B- und A-Jugendlichen in diesem Jahr ihre Premiere. Eines fiel auf – das Regelwerk haben sowohl die Spielerinnen und Spieler als auch die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter noch nicht restlos verinnerlicht. „Das ist für alle noch Neuland. Daran gilt es zu arbeiten“, blieb Spielleiter Jörg Engelbrecht der Nachholbedarf nicht verborgen.

Große Freude nach dem Titelgewinn herrschte bei den E-Junioren des Team Büdelsdorf. Die Jungen von Trainer Dennis Usadel agieren am 14. Februar beim Drittliga-Spiel Holstein Kiel gegen Dynamo Dresden als „Auflaufkids“. „Das hat sich die Mannschaft verdient. Wir sind in vier Spielen ungeschlagen geblieben. Die Jungen freuen sich riesig auf das Drittliga-Spiel“, sagte Usadel. Einmal mehr machte diese Meisterschaft deutlich, dass besonders in den jüngeren Jahrgängen Futsal eine altersgerechte Spielform ist. Sie gibt dem Nachwuchs damit die Möglichkeit, sich besser zu entwickeln. Und der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz. „Es ist technisch sehr anspruchsvoll. Der Ball springt nicht so stark. Das erleichtert auch die Kontrolle“, sagte Madita Sieh-Petersen, Mannschaftsführerin der C-Juniorinnen des TSV Borgstedt. Die Borgstedterinnen wurden unter der Regie von Trainer Eckhard Sörensen („Ich stand Futsal anfangs skeptisch gegenüber.“) ungeschlagen Kreismeister. Herausragend war dabei Landesauswahlspielerin Leoni Sörensen, die alle drei Tore ihrer Mannschaft erzielte. Erstaunlich war das Niveau bei den D-Juniorinnen. Besonders der neue Kreismeister IF Eckernförde überzeugte. Die Mädchen von Trainer Ulf Kistner gewannen alle drei Spiele. „Wir haben verdient gewonnen und eine starke Mannschaftsleistung geboten“, sagte Kistner. „Die haben technisch gut gespielt und stark kombiniert“, war auch Spielleiter Engelbrecht angetan.

Auf diesem spielerisch guten Niveau präsentierten sich die B-Juniorinnen in diesem Jahr nicht. Sie agierten – entgegen dem Grundgedanken von Futsal – eher körperbetont. Dennoch gab es auch hier vereinzelt Spielerinnen mit guten technischen Fähigkeiten. Kreismeister wurde die MSG Eiderkanal bei Punktgleichheit gegenüber dem SV Felm, der ein Tor weniger erzielte als der neue Meister. „Meine Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen. Sie hat sich nie aufgegeben und als Mannschaft überzeugt“, meinte MSG-Trainer Christian Friese. Pech hatte die SG GW Holstein mit dem Trainerduo Pia Ihfe/Stefanie Zaumseil. „Wir haben als einzige Mannschaft gegen die MSG gewonnen, aber leider zuvor zu wenig gepunktet“, bilanzierte Ihfe.

Beim männlichen Nachwuchs, hier spielten die A- und B-Junioren vor großer stimmungsvoller Kulisse, dominierte der Eckernförder SV mit Siegen bei den A-, B- und C-Junioren. Auffallend war bei den B- und A-Junioren das hohe Tempo und die Athletik, mit der gespielt wurde. Bei den A-Junioren überraschte das Abschneiden des Büdelsdorfer TSV – der SH-Ligist wurde lediglich Dritter. „Für uns haben Futsal und Hallenfußball keine große Bedeutung“, meinte Büdelsdorfs Co-Trainer Jan Philippsen fast schon entschuldigend. Bei den D-Junioren tauchte mit dem TSV Neudorf-Bornstein ein neuer Name in den Meisterlisten des KFV Rendsburg-Eckernförde auf.

Alle Ergebnisse unter www.fussball.de


zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen