Nach turbulenter Hinrunde: Das Bild des FC Hollywood verblasst

Schinkels Trainer Lars Dubau führte bereits zwei Gespräche mit Spielern, die nicht voll mitziehen.
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Schinkels Trainer Lars Dubau führte bereits zwei Gespräche mit Spielern, die nicht voll mitziehen.

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16. Januar 2015, 06:00 Uhr

Der 1. FC Schinkel blickt auf eine ereignisreiche Hinrunde zurück. Soviel steht allemal fest. Dabei hätte sich der Verein und vor allem Trainer Lars Dubau (Foto) einige Schlagzeilen nur zu gerne geschenkt. Dass der FC mit seiner bunt zusammengestellten Mannschaft nicht bei vielen Liga-Interessierten auf Gegenliebe stößt, war den Verantwortlichen wohl klar, aber damit konnte man leben. Jeder Patzer des großen Titelfavoriten wurde auf den anderen Plätzen teilweise mit Schadenfreude, teilweise überrascht zur Kenntnis genommen. Am 5. Spieltag kam es dann aber zu einem echten Eklat, der den Kader des FC komplett verändern sollte. Beim Auswärtsspiel beim ESV II kam es zum Spieleraufstand gegen Trainer Lars Dubau, der eine Personalentscheidung fällte, die bei einer Gruppe im Kader nicht auf Gegenliebe stieß. Dubau reagierte mit kühlem Kopf, und klärte die Geschehnisse in der darauf folgenden Woche. Als Konsequenz wurden sieben Spieler aus dem Verein ausgeschlossen, zwei weitere schlossen sich der Gruppe freiwillig an. Von nun bestand der Kader nur noch aus 16 Spielern, wobei schnell deutlich wurde, dass zwar Qualität verloren gegangenen war, der FC aber weiterhin stark genug war, um in der Spitzengruppe mitzuhalten. „Wir haben jetzt eine sehr angenehme Ruhe in der Mannschaft“, fand Dubau nach den Abgängen auch etwas Positives. Junge Spieler wie Sahin Bicim oder Niklas Gillner waren nun gefordert und überzeugten in ihren neuen Rollen als Stammspieler. Das Bild des „FC Hollywood“ der Kreisliga ist bis zum Winter bereits deutlich verblasst.

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