Deutsch-dänische Meisterschaften OK-Jollen : Ministerpräsident würdigt Gemeinschaft der Segler

Ministerpräsident Torsten Albig, Dr. Marcus Ott, der Vorsitzende der Seglervereinigung Flensburg und Kay von Eitzen, Vorsitzender des Flensborg Yacht Clubs (von links nach rechts).
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Ministerpräsident Torsten Albig, Dr. Marcus Ott, der Vorsitzende der Seglervereinigung Flensburg und Kay von Eitzen, Vorsitzender des Flensborg Yacht Clubs (von links nach rechts).

In Flensburg bestimmen die dänische und die deutsche Meisterschaft der OK-Jollen das Bild in Fahrensodde.

shz.de von
23. August 2014, 11:22 Uhr

Flensburg | "Die OK-Jolle ist der richtige Ort für einen Wettbewerb." Mit den Worten entließ Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig die Mitglieder des Flensburg Yacht Club und der Segler-Vereinigung Flensburg (SVF) an den Start. Die OK-Jollen-Segler messen sich derzeit bei ihrer Meisterschaft in der Flensburger Förde. Es ist die erste gemeinsame des dänischen und des deutschen Vereins.

Ihre Regattagemeinschaft hatte dazu angeregt. Sie will damit im Erinnerungsjahr an die Schlacht bei Düppel vor 150 Jahren die heutige Zusammenarbeit hervorheben. Der Ministerpräsident erinnerte an Düppel: "An einem Tag lagen 1000 junge Männer tot im Dreck und hatten keine Chance mehr zu segeln." Es sei damals nicht klar gewesen, dass heute eine Regattagemeinschaft bestehen würde. "Menschen wie Sie haben das geschaffen", wandte er sich direkt an die Sportler. "Beim Segeln lernt man Gemeinschaft und Auseinandersetzung. Ihnen gilt mein Dank."

Für die deutsche und dänische Meisterschaft hatten sich 100 OK-Jollen-Segler gemeldet. Wegen Grippe stiegen 83 Sportler in ihre Ein-Mann-Boote, wie Organisatorin Ines Rode (SVF) sagte. Beginn war gestern. Süddänemarks Regionsvorsitzender Carl Holst hatte wegen Terminschwierigkeiten abgesagt.

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