zur Navigation springen

Meister-Cup: Halbfinal-Aus für SG OHa und Vineta Audorf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 10.Jun.2015 | 06:00 Uhr

An der Unterstützung hatte es nicht gelegen. Gleich ein ganzer Reisebus voll mit Fans hatte die Fußballerinnen der SG OHa zum Final Four im Flens-Cup „Meister der Meister“ nach Bad Malente begleitet. Und obwohl der stimmgewaltige SG-Anhang das Team von Trainer Harald Wöhlk 60 Minuten lang nach vorne trieb, reichte es nicht für den großen Coup. Im Halbfinale musste sich der Kreisligist dem Verbandsligisten SG Wilstermarsch mit 0:4 (0:0) geschlagen geben. „Das ist zwar schade, aber in erster Linie stand der Spaß im Vordergrund. Wir wollten bei diesem Finalturnier dabei sein, und das haben wir immerhin geschafft“, meinte ein keineswegs enttäuschter Wöhlk.

Eine gute Dreiviertelstunde bot die Spielgemeinschaft aus Osterstedt und Hamweddel dem Favoriten Paroli und hatte sogar die besseren Chancen. Mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern brachte Inga Carstens die SG Wilstermarsch auf die Siegerstraße (48.). Malin Waage (50.) und Corinna Carstens mit einem Doppelschlag (55., 57.) bauten die Führung bis zum Abpfiff auf 4:0 aus.

Auch für die Frauen des TSV Vineta Audorf war im Halbfinale Endstation. Der letztjährige Kreismeister unterlag dem SH-Ligisten und späteren Cup-Gewinner SG Ratekau-Strand ebenfalls mit 0:4 (0:3). Die Entscheidung in der Partie fiel bereits in der ersten Viertelstunde. Ronja Pajonk (14.) und Anna-Lena Vasel (15.) nutzten zwei Unachtsamkeiten in der Audorfer Hintermannschaft zur 2:0-Führung. Stefanie Lumma erhöhte noch vor dem Seitenwechsel auf 3:0 (26.). „Das war eine Katastrophen-Halbzeit von uns. Auf dem ungewohnten Kunstrasen kamen wir überhaupt nicht zurecht“, meinte TSV-Coach Ingo Awe mit Blick auf die ersten 30 Minuten. Doch auch der zweite Durchgang begann nicht besser. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff markierte Katrina Koschke das 4:0. Erst danach lief es bei den Audorferinnen rund, der Ehrentreffer blieb ihnen allerdings versagt. Das frühe Aus nahm Awe gelassen hin: „Ratekau hat letztlich verdient gewonnen. Für uns ist ohnehin das Finale im Kreispokal am kommenden Sonnabend viel wichtiger.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert