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24. Oktober 2017 | 02:53 Uhr

Mehr Top-Spiel geht einfach nicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Verbandsliga Nord-Ost: Rendsburger TSV reist zu Inter Türkspor Kiel

Mehr Top-Spiel geht nicht: Heute um 15 Uhr geht es im Duell zwischen Inter Türkspor Kiel und dem ärgsten Verfolger Rendsburger TSV um die Tabellenspitze in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost. Vier Siege und zwei Unentschieden haben beide Teams jeweils auf ihrem Konto. Allein das um vier Treffer bessere Torverhältnis lässt die Kieler noch von ganz oben grüßen. Ebenfalls auswärts sind der Büdelsdorfer TSV (in Schönkirchen) sowie der Osterrönfelder TSV (in Gettorf) gefordert.

Inter Türkspor Kiel – Rendsburger TSV (heute, 15 Uhr)
Die jüngsten Erfolge der Rendsburger bei Comet Kiel (3:0) sowie gegen den Eckernförder SV (4:2) haben das Selbstvertrauen beim RTSV vor der Spitzenpartie bei Intertürk gestärkt. „Wir fahren mit breiter Brust zum Spitzenreiter“, verbreitet Usadel Zuversicht. Diese stützt sich jedoch nicht allein auf die letzten beiden Siege, sondern auch auf gewonnene Stabilität auf gutem spielerischem Niveau. Die positive Entwicklung, die der RTSV-Trainer noch für ausbaufähig hält, hat sich gerade zum richtigen Zeitpunkt eingestellt.Nicht zuletzt die Maßnahme, Kapitän Arend Müller in die Viererkette zu beordern brachte defensive Stabilität. Gerade im Spiel gegen den Spitzenreiter könnte das von besonderer Bedeutung sein, denn mit 20 Toren aus sechs Spielen verfügt der Gegner über den gegenwärtig besten Sturm der Liga. Auf den RTSV wartet in Kiel ein spielerisches starkes Team. „Wir müssen dem Gegner auf den Füssen stehen und auf jeden Fall verhindern, dass er ins Spielen kommt. Da gilt es besonders Samed Erol, Ali Kalma und Driton Gashi auszuschalten“, ist die Erfüllung dieser Aufgabe für Usadel die Voraussetzung auf ein erfolgreiches Abschneiden. Das wäre angesichts der Qualität des Gegners bereits ein Remis. „Damit wäre im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Saison nichts verloren“, sagt RTSV Spielertrainer Usadel.

TSG Concordia Schönkirchen – BTSV (Heute, 15 Uhr)
Büdelsdorfs Trainer Adrian Königsmann ist vor dem heutigen, schweren Gang bei Concordia entspannt, denn für ihn gibt es bei der Frage nach dem Spielausgang dieser Partie ohnehin nur zwei Möglichkeiten: „Entweder es wird ein schmerzhafter und lehrreicher Betriebsausflug oder wir nehmen was mit.“ Unstrittig ist hingegen, dass der BTSV nach zwei überzeugenden Siegen und komfortablen acht Punkten auf dem Konto mit breiter Brust auflaufen kann. Die Stimmung ist dementsprechend gut, und die Trainingswoche wurde unter anderem mit dem langjährigen A-Junioren-Coach Bill Chaffe ein wenig abwechslungsreicher gestaltet. Einziger Wermutstropfen: Königsmann werden einige Akteure heute nicht zur Verfügung stehen. Besonders der studienbedingte Ausfall von Kapitän Niklas Knutzen wiegt schwer. „Er geht voran und ist mit seiner Schnelligkeit immer anspielbar und gefährlich“, lobt Büdelsdorfs Coach seinen Sturmführer, der voraussichtlich durch Mats Henke ersetzt werden wird. Mit Christian Wulff (verletzt), Johannes Kaak (krank), Tim Peters (Urlaub), Rune Hardt (privat) und Max Hesse (dienstlich) werden eine ganz Reihe weiterer Spieler ebenfalls nicht den Weg mit nach Schönkirchen antreten können. „Trotzdem wird der Kader qualitativ stark besetzt sein, und wenn wir einen guten Tag erwischen muss auch die zu den Favoriten zählende TSG hart arbeiten, um uns zu schlagen“, kündigt Königsmann an und hofft natürlich, dass es eben doch nicht nur ein „Ausflug ins Grüne“ wird.
Gettorfer SC – Osterrönfelder TSV (heute, 15 Uhr)
Ein Mathe-Ass muss man nicht sein, um erkennen, dass der Osterrönfelder TSV am siebten Spieltag endlich mal wieder etwas Zählbares auf seinem Konto verbuchen sollte. „Wenn man unsere bisherige Ausbeute von drei Punkten auf die Saison hochrechnet, muss man kein großer Rechner sein, um zu wissen: Das wird nicht reichen“, sagt OTSV-Trainer Olaf Lehmann vor der Auswärtsaufgabe in Gettorf. Und gerade dort gab es für die Osterrönfelder in der jüngsten Vergangenheit überhaupt nichts zu holen. Erschwerend hinzu kommen gleich fünf Ausfälle. Am schlimmsten erwischte es Torhüter Björn Schlunke, der sich im Training sämtliche Sehnen im Daumen gerissen hat und ebenso mehrere Wochen ausfallen wird, wie Torjäger Florian Kuklinski, bei dem ein Muskelfaserriss in der Leiste diagnostiziert wurde. Obendrein weilen Sven Dollnick, Kai Zapfe und Hannes Persecke im Urlaub. „Wir werden trotzdem eine ganz gute Startelf aufs Feld schicken“, verspricht Lehmann, der darauf setzt, dass sich Spieler aus der vermeintlich zweiten Reihe zeigen und beweisen wollen. Das wird nötig sein, um den Anschluss in der Tabelle nicht vollends zu verlieren. Der Osterrönfelder Coach weiß: „Wir müssen jetzt einfach Punkte holen, wie und wo auch immer.“ Am besten mit einem Sieg in Gettorf.
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