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14. Dezember 2017 | 02:21 Uhr

„Massenschlägerei“ nach dem Abpfiff

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

B-Klassen-Fußballspiel mündete in eine Schlägerei mit Kickern und Zuschauern

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 13:53 Uhr

Bei dem B-Klassenspiel zwischen der BSG Eutin II und dem TSV Westfehmarn ging es am Sonntag nach dem Abpfiff rund. Der Schiedsrichter habe in seinem Bericht von einer „Massenschlägerei“ geschrieben, sagte Kreis-Schiedsrichterobmann Sönke Müller. „Ich war erschrocken, als ich den Bericht gelesen habe! Solche Vorfälle haben auf dem Fußballplatz nichts zu suchen“, stellte Müller fest.

Bei den beiden Vereinen war von „Rudelbildung“ und „pubertärem Gerangel“ die Rede. BSG-Fußballobmann Frank Lunau will mit dem Hinweis, dass es sich um ein „schwebendes Verfahren, wenn es überhaupt eins ist“ handele, zu dem Vorfall keine Stellung beziehen.

Das Fußballspiel soll schon recht körperbetont geführt worden sein. Schon in der ersten Halbzeit habe es eine Gelb-Rote Karte gegen den Torwart der Gäste gegeben, sagte der Fehmaraner Trainer Heinz Wohlert. Der eingewechselte Torwart habe dann die Rote Karte gesehen, die der Schiedsrichter aber wegen eines falsch verstandenen Wortes wieder zurückgenommen habe. Das Spiel sei sehr ruppig gewesen, darin sind sich Lunau und Wohlert einig. Bei den Eutinern habe es einen gebrochenen Zeh gegeben, bestätigte Frank Lunau.

Nach dem Schlusspfiff muss es drunter und drüber gegangen sein. Zuschauer und Spieler sollen in eine Schubserei und Rangelei verwickelt gewesen sein, die sich recht zügig beruhigt habe. Allerdings habe es danach auf dem Platz eine handfeste Schlägerei gegeben, bei der auch Personen zu Boden gegangen seien, sagt ein Augenzeuge.

„Besonnene Kräfte haben dann deeskalierend eingewirkt. Unser Ordnungsdienst hat funktioniert“, sagte Frank Lunau. Er bezeichnete die Geschehnisse als „nicht nachhaltig“. Auch Heinz Wohlert wiegelte ab: „Wir sind danach aufeinander zugegangen, ich war nach dem Spiel in der BSG-Kabine.“ Es habe sich um pubertäres Gerangel gehandelt, von dem der Schiedsrichter wahrscheinlich nichts mitbekommen habe. Die Polizei wurde zu dem Vorfall nicht gerufen.

Bisher machen vor allem Gerüchte die Runde. Auf jeden Fall haben sich beide Trainer für das Rückspiel vorgenommen, die Spieler vor dem Anpfiff auf Fair-Play hinzuweisen.

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