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16. Dezember 2017 | 05:07 Uhr

Marcel Hills Leidenszeit ist beendet

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Nach fast zwei Jahren Verletzungspause ist der Mittelfeldspieler zurück im Team des SH-Ligisten Flensburg 08 / Am Sonnabend gegen Meldorf

shz.de von
erstellt am 20.Nov.2014 | 17:30 Uhr

Es war ein ganz besonderes Spiel für ihn: Nach fast zweijähriger verletzungsbedingter Leidenszeit stand Marcel Hill am vergangenen Wochenende erstmals wieder in der Startelf des Fußball-SH-Ligisten Flensburg 08. Er konnte die 2:5-Niederlage des Tabellen-13. gegen den SV Todesfelde zwar auch nicht verhindern, aber für ihn war dieser Einsatz wichtig, um wieder zu alter Stärke zurückzukehren. 67 Minuten war Hill dabei, wurde dann von Vadim Galinger ersetzt. Ob er auch am Sonnabend (14 Uhr) gegen TuRa Meldorf im Flensburger Stadion in der ersten Elf stehen wird, bleibt abzuwarten.

Der 27-jährige Mittelfeldspieler hatte sich zunächst einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Gerade erst hatte er diese Verletzung auskuriert und drei Spiele bestritten, da musste er erneut unters Messer. Die niederschmetternde Diagnose diesmal: Knorpelschaden im rechten Knie.

„Aber nun bin ich seit vier Wochen wieder voll im Training. Ich bin beschwerdefrei, mit meinem körperlichen Zustand zufrieden – das ist ein schönes Gefühl“, freut sich Hill. Er konnte sich während seiner Zwangspause auf den Abschluss seines Studiums konzentrieren und ist seit einem Jahr als Maschinenbauingenieur tätig.

Auch als Hill nicht spielen konnte, hat er sich als Teamplayer bewiesen – war stets dicht an der Mannschaft, hat von außen unterstützt und ist auch zu Auswärtsspielen mitgereist. Jetzt kann er seinem Team jedoch wieder auf dem Platz helfen. Das ist auch nötig, denn Hill weiß: „„Unsere Tabellensituation ist gegenwärtig nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Allen muss bewusst werden, dass wir mitten im Abstiegskampf stehen. Um uns aus dieser prekären Situation zu befreien, müssen wir möglich schnell punkten“, fordert der bekennende Fan von Borussia Dortmund. Sein Lieblingsspieler ist Mats Hummels, die Begründung ist einleuchtend: „Weil der sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb vorbildlich verhält.“

Für die Blau-Gelben heißt es am Sonnabend, unbedingt gegen TuRa Meldorf zu gewinnen. Ein Unentschieden hilft der Mannschaft von Trainer Torsten Böker nicht weiter, um sich in der Tabelle zu verbessern. Wie Hill vermutet, „wird es gegen die kompakt in der Abwehr stehenden Dithmarscher sicherlich schwierig. Das haben wir schon beim 0:0 im Hinspiel gesehen.“

Wichtig ist für das 1,73 Meter große Energiebündel natürlich auch, TuRa-Torjäger Ian Prescott Claus in den Griff zu bekommen, der ebenso wie Hills Mitspieler Sebastian Kiesbye bereits 15 Saisontore erzielt hat. Ebenso wie die Gastgeber gingen die Domstädter am vergangenen Wochenende als Verlierer vom Platz. Im Dithmarschen-Derby musste man sich dem Heider SV 2:3 geschlagen geben. „Die werden sicherlich mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kommen, um sich für die Niederlage im Prestige-Duell zu rehabilitieren“, befürchtet Hill.

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