zur Navigation springen
Neue Artikel

24. August 2017 | 01:51 Uhr

Lob statt Punkte für Brekendorfer TSV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Kreisklasse A: Trotz ordentlicher Leistung gegen Spitzenreiter Osterrönfelder TSV II unterliegt das Tabellenschlusslicht deutlich mit 1:6

Der Osterrönfelder TSV II behauptete die Tabellenführung in der Fußball-Kreisklasse A durch einen 6:1-Erfolg über den Brekendorfer TSV. Das Gipfeltreffen des 16. Spieltags entschied Eckernförde IF mit einem 1:0-Sieg beim SSV Nübbel für sich. Während das Wechselspiel beim Kampf um die Aufstiegsränge munter weiter geht, ist die Lage im Tabellenkeller unverändert: Neben den Brekendorfern verloren auch der FSV Friedrichsholm und der TSV GH Lütjenwestedt ihre Heimpartien. Erfreulich: Die Unparteiischen mussten in den sechs Begegnungen keine einzige vorzeitige Hinausstellung verhängen. Die Partie in Gettorf, wo GW Todenbüttel zu Gast sein sollte, wurde aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

Brekendorfer TSV – Osterrönfelder TSV II 1:6 (0:2)
Nicht nur für Brekendorfs Co-Trainer Benjamin Deckert fiel die Niederlage eindeutig zu hoch aus. „So nett wie die Komplimente des Gegners auch gemeint waren, kaufen können wir uns davon leider nichts“, sagte Deckert, für den das klare Ergebnis ein Spiegelbild der Tabelle darstellt. Schon nach zwei Minuten hatte Hauke Drews die Führung für den Gastgeber auf dem Fuß. „Er war wohl zu überrascht, dass er so freistehend an den Ball kommen würde“, so Deckert. In der Folgezeit blieb die Chancenverwertung einmal mehr das große Manko der Heimelf, während die in der Spielanlage reiferen Gäste ihre Möglichkeiten eiskalt nutzten. Spätestens als Dennis Schneider den Ball zum 0:3 ins eigene Tor beförderte (46.), stellte sich die Frage nach dem Sieger nicht mehr.

Tore: 0:1 Kevin Czaja (11.), 0:2 Bent Jahn (19.), 0:3 Schneider (46., ET), 0:4 Czaja (64.), 0:5 Marvin Benckwitz (86., FE), 1:5 Schneider (88.), 1:6 Czaja (89.).



TSV Gross Vollstedt – FC Fockbek 3:2 (2:1)
Der Aufsteiger aus Groß Vollstedt hat sich mit dem vierten Sieg in Folge an die Aufstiegsplätze herangeschlichen, während der FC nach zuletzt drei Partien ohne dreifachen Punktgewinn weiter an Boden verlor. „Es war heute fußballerisch von beiden Seiten nicht das Gelbe vom Ei“, kritisierte TSV-Sprecher Stefan Waubke, der bekannt gab, dass Mark Hameister nach dem Rücktritt von Arne Steltner jetzt allein verantwortlicher Coach des Tabellensiebten ist. Die Gastgeber erwischten mit den Saisontoren zwölf und 13 von Goalgetter Florian Medewitz (12., 16.) einen Traumstart, ehe die Gäste immer besser in die Partie fanden und noch vor der Pause völlig verdient den Anschlusstreffer durch Timo Hilbert markierten (33.). Kurz nach Wiederbeginn verhinderte TSV-Schlussmann Yannick Koch in einer Eins-zu-eins-Situation den Ausgleich (47.), der dann nach einem abgefälschten Freistoß fiel (72.). Patrick Dähn sorgte für den späten TSV-Sieg (88.).

Tore: 1:0, 2:0 Medewitz (12., 16.), 2:1 Hilbert (33.), 2:2 Jean-Philipp Wagner (72.), 3:2 Dähn (88.).

FSV Friedrichsholm – SSV Bredenbek 1:4 (1:1)
Mit dem exakt gleichen Ergebnis wie im Hinspiel zog der FSV erneut den Kürzeren. „Für uns ist aufgrund der vielen Ausfälle von wichtigen Stammspielern augenblicklich einfach nicht mehr drin“, muss Friedrichsholms Trainer Berndt Gosch wohl darauf hoffen, dass die anderen Kellerkinder bis zur Winterpause auch weiter verlieren werden. Mit der Rückkehr von Thies Harder und Andreas Eggers zeichnete sich gegen den SSV zumindest ein erster Hoffnungsschimmer ab. Das Halbzeitergebnis, nach Treffern von Jannik Sargatzke zum 0:1 (25.) und Steffen Lütjens zum 1:1 (33.), entsprach dann auch absolut dem Spielverlauf. Stefan Holze unterlief kurz nach Wiederanpfiff allerdings ein Eigentor (47.). „Da war der Drops dann leider schon gelutscht“, meinte Gosch.

Tore: 0:1 Sargatzke (25.), 1:1 Lütjens (33.), 1:2 Holze (47., ET), 1:3 Philipp Kriesten (59.), 1:4 Sven-Ole Schwanebeck (65.).



TSV GH Lütjenwestedt – TuS Rotenhof II 1:2 (1:1)
Lütjenwestedts Verantwortlicher Horst-Dieter Zetl wollte seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, auch wenn man durch diese unglückliche Niederlage die Position im Abstiegskampf nicht verbessern konnte. „Meine Elf hat insgesamt eine gute Leistung gezeigt und beim Stand von 1:1 viele Chancen besessen, um der Partie, aus unserer Sicht, die entscheidende Richtung zu geben“, bilanzierte Zetl. In einer kampfbetonten aber nie unfairen Partie war Finn-Ole Rathmann schon nach zwölf Minuten für die Gäste erfolgreich, ehe Bennet Pöhls nach einem schönen Doppelpass mit Max Hadenfeldt verdient zum 1:1 egalisierte (38.). Till Rosenberg-Lakatsch und Till Hingst hätten die Weichen für die Hausherren auf Sieg stellen können. „Mit einem Remis wären wir durchaus auch zufrieden gewesen“, ärgerte sich Zetl über den Last-Minute-Konter zum 1:2 (90.).

Tore: 0:1 Rathmann (12.), 1:1 Pöhls (38.), 1:2 Manuel Bart (90.).



SSV Nübbel – Eckernförde IF 0:1 (0:1)
Seit dem zweiten Spieltag verlor der Aufsteiger kein einziges Spiel mehr. Diese stolze Serie ging gegen die Eckernförder nun zu Ende, weil man es nach dem frühen, und durchaus vermeidbaren Rückstand (10.), nicht verstand, das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken. „Viele unserer Aktionen waren zu kompliziert angelegt, wobei man auch sagen muss, dass IF insgesamt sehr clever verteidigt hat“, analysierte SSV-Coach Jens Lamp. Seine Schützlinge waren nur bis zur Strafraumgrenze das optisch überlegene Team, und so wurde es im gesamten Spiel nur ein Mal richtig gefährlich vor dem Eckernförder Kasten: Marcel Liebkes Schuss rettete IF-Keeper Sebastian Geslin auf der Linie (88.).

Tor: 0:1 Michele Heidrich (10.).


SV Felm – TSV Borgstedt 3:2 (2:1)
„Die Gäste präsentierten sich in dieser überaus niveauvollen Begegnung, die ständig hin und her wog, absolut auf Augenhöhe. Felms Trainer Kay Mielenz sprach von einem schmeichelhaften Erfolg, mit dem man der OTSV-Reserve jedoch ganz dicht auf den Fersen bleibt. „Es gab zwei Situationen (75., 82., d. Red.), bei der die Borgstedter nach dem Ausgleich zum 2:2 durchaus auch hätten in Führung gehen können. Stattdessen gelang uns mit der letzten Aktion der Siegtreffer“, wäre für Mielenz ein Unentschieden unterm Strich gerechter gewesen. In der zweiten Halbzeit entwickelte sich nach dem Ausgleich von Christopher Stocks (57.) ein offener Schlagabtausch. „Das 3:2 fiel, weil Philipp Sponagel in dem Strafraumgewühl von allen Beteiligten den längsten Schuh hatte“, scherzte Mielenz.

Tore: 0:1 Jens Hofmann (3.), 1:1, 2:1 Henrik Listner (12., 40.), 2:2 Stocks (57.), 3:2 Sponagel (90.+1).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen