Letzter Test vor den Titelkämpfen

Vor dem Anstoß stellten sich beide Mannschaften mit den Trainern Helmut Groskreutz (links) und Jens-Oliver Mohr zum gemeinsamen Foto aus.
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Vor dem Anstoß stellten sich beide Mannschaften mit den Trainern Helmut Groskreutz (links) und Jens-Oliver Mohr zum gemeinsamen Foto aus.

Landesauswahl der Menschen mit geistiger Behinderung spielt im „Uwe-Seeler-Fußball-Park“ gegen A-Jugend der SG Eutin/Malente II

shz.de von
20. Mai 2015, 10:05 Uhr

Die Fußball-Landesauswahl für Menschen mit geistiger Behinderung hat ihren letzten und einzigen Test vor dem Turnier um den deutschen Meistertitel im „Uwe-Seeler-Fußball-Park“ absolviert. Die Mannschaft von Trainer Jens-Oliver Mohr beendete ihren Trainingsaufenthalt, der von Freitag bis Sonntag dauerte, mit einem Testspiel gegen die A-Jugend der SG Eutin/Malente II. Die deutschen Meisterschaften finden vom 8. bis 11. Juni in Salzwedel in Sachsen-Anhalt statt.

Auch 2014 hatte sich das Auswahlteam im Uwe-Seeler-Fußball-Park den Feinschliff für die Titelkämpfe geholt – mit Erfolg. „Wir sind in Saarbrücken im Halbfinale erst nach Elfmeterschießen gegen den späteren Meister Nordrhein-Westfalen ausgeschieden“, erinnert sich Jens-Oliver Mohr. Vor einem Jahr stellten die Schleswig-Holsteiner die einzige Mannschaft, die gegen NRW ohne Gegentor blieb. In den letzten zwölf Monaten hat sich in der SH-Auswahl einiges geändert. Das Aufgebot für das Turnier in Salzwedel umfasst 16 Spieler. „Es sind sieben neue Spieler dabei“, sagt Mohr.

In Schleswig-Holstein gibt es Ligen für die Kicker, in Behindertenwerkstätten arbeiten. Zum Team gehören aber auch Spieler, die im „normalen“ Spielbetrieb des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes mitkicken. Und zur Mannschaft gehören jetzt auch Spieler, die in die Nationalmannschaft berufen worden sind. Während die Auswahl der Menschen mit geistiger Behinderung ihrem Saisonhöhepunkt entgegenstrebt, sind die Punktspiele der SG Eutin/Malente II beendet.

„Wir haben sofort zugesagt, als die Anfrage gekommen ist“, sagt Trainer Helmut Groskreutz, der auch vor einem Jahr, seinerzeit mit einem B-Jugendteam, der Landesauswahl zur Generalprobe für die deutschen Meisterschaften unter Wettkampfbedingungen auf den Zahn gefühlt hatte.

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