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23. September 2017 | 18:28 Uhr

Letzte Chance

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Soll der Abstieg aus der Fußball-Kreisliga noch verhindert werden, muss die SG Felde/Stampe ihre letzten beiden Spiele gewinnen und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

shz.de von
erstellt am 26.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Sven Heinrichsen gibt sich keinen Illusionen hin. „Es muss schon viel passieren, wenn wir den Abstieg noch verhindern sollten“, sagt der Trainer der SG Felde/Stampe. Zwei Spieltage vor Saisonende liegt sein Team auf Platz 15 der Fußball-Kreisliga, fünf Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Theoretisch ist der Klassenerhalt noch machbar, aber praktisch? Heinrichsen: „Natürlich haben wir eine Chance, auch wenn sie sehr gering ist. Wir müssen nur die beiden restlichen Spiele gewinnen und die Konkurrenz patzen.“ Die Konkurrenz, das sind die SG Waabs/Rieseby und der SV Felm (jeweils 27 Punkte). Beide Teams könnte die Heinrichsen-Elf (22) in der Tabelle noch überflügeln. „Wenn wir nur ein Team hinter uns lassen, würde mir das schon reichen“, sagt der Felder Coach.

Von den drei Teams, die den zweiten Absteiger neben dem TSV Karby unter sich ausmachen, hat der Tabellenvorletzte nicht das schwierigste Restprogramm. Am Sonnabend geht es zu Schlusslicht TSV Karby, am letzten Spieltag kommt der Eckernförder SV II (3.) nach Felde. Der SV Felm muss noch beim Osterrönfelder TSV II (6.) ran und hat Heimrecht gegen den bereits als Meister feststehenden TSV Vineta Audorf. Waabs/Rieseby muss noch zweimal auswärts antreten: am Sonntag beim Osterbyer SV (8.) und zum Saisonfinale beim SV Grün-Weiß Todenbüttel (9.). „Das ist machbar“, sagt Heinrichsen mit Blick auf die Konstellation. „Nur haben wir es selbst nicht mehr in der Hand. Wir sind auf Schützenhilfe angewiesen. Selbst zwei Siege könnten nicht zum Klassenerhalt reichen.“

Von 28 Spielen hat Felde/Stampe aber erst sechs gewonnen. Warum also jetzt gleich zwei in Folge? Heinrichsen: „Weil wir uns nicht hängen lassen und an unsere Chance glauben. Unser erstes Ziel ist es erst einmal, am Sonnabend in Karby zu gewinnen, um so den Druck auf Waabs und Felm zu erhöhen. Ärgerlich ist allerdings, dass wir vorlegen müssen. Die Konkurrenz kann am Sonntag dann auf unser Ergebnis reagieren.“

Dabei hätte man nach Ansicht des Trainers gar nicht erst in diese prekäre Situation geraten müssen. „Die Mannschaft hat eigentlich die Klasse für die Kreisliga. Und dass wir sogar mit den Spitzenteams mithalten können, haben wir bei den knappen Niederlagen gegen Audorf und Jevenstedt bewiesen. Leider fehlt uns die Konstanz über die gesamte Saison.“ Zudem beklagt Heinrichsen die fehlende Zuneigung von Fortuna. „Das Glück, das wir in der vergangenen Saison noch hatten, fehlt uns jetzt. Wir haben viele Spiele sehr unglücklich verloren.“ Dennoch hofft der SG-Coach auf ein positives Ende einer weitestgehend negativ verlaufenen Spielzeit. „Vielleicht fühlen sich die anderen Mannschaften ja schon zu sicher und uns gelingt noch der Sprung ans rettende Ufer. Doch selbst wenn wir absteigen sollten, wird die Welt davon nicht untergehen. Es hängen bei uns schließlich keine Existenzen am Klassenerhalt.“

> Am Mittwoch wurde die Tabelle mit der Partie zwischen dem 1. FC Schinkel und dem TuS Jevenstedt begradigt. Nach Toren von Mirko Mrosek (48.) und Sven Schneider (75.) sowie einem Gegentreffer von Martin Iglewski (32.) wähnten sich die Gäste schon als Sieger, ehe Iglewski in der Nachspielzeit der Ausgleich zum 2:2 (90.+1) gelang.

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