Leiche von Patrick Swayze eingeäschert

US-Schauspieler Patrick Swayze ist eingeäschert worden.
US-Schauspieler Patrick Swayze ist eingeäschert worden.

New York/Los Angeles (dpa) - Der an Krebs gestorbene US-Schauspieler Patrick Swayze ist drei Tage nach seinem Tod eingeäschert worden.

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19. September 2009, 05:30 Uhr

New York/Los Angeles (dpa) - Der an Krebs gestorbene US-Schauspieler Patrick Swayze ist drei Tage nach seinem Tod eingeäschert worden.
Das geht aus seinem Totenschein hervor, berichtete der Internetdienst E!Online. Ob die Urne von Patrick Swayze beigesetzt oder die Asche auf der Ranch des Schauspielers verteilt wird, ist laut E!Online noch offen.
Der «Dirty-Dancing»-Star war am Montag nach einem fast zweijährigen Kampf gegen den Krebs mit 57 Jahren gestorben. Im Auftrag seiner Frau Lisa Niemi, mit der er 34 Jahre verheiratet war, wird die Urne vorerst vom Rechtsanwalt der Familie aufbewahrt.
Mit "Dirty Dancing" wurde Swayze weltberühmt
Swayze war 1987 durch seinen hinreißenden Auftritt als Tanzlehrer Johnny in dem Film «Dirty Dancing» bekanntgeworden. 1990 bewies er an der Seite von Demi Moore erneut sein Talent in dem romantischem Drama «Ghost», das ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte. Im März vergangenen Jahres wurde bekannt, dass er an Bauchspeicheldrüsenkrebs litt, einer besonders heimtückischen Krebsart. Trotz intensiver Behandlung arbeitete er an seinen Filmprojekten weiter.
Auch schrieb er an seinen Memoiren, die am 29. September erscheinen sollen. Darin nannte er seine Krebserkrankung einen «grausamen Witz».
«Ich hatte mir gedacht, dass ich bereits mehr Leben gehabt habe als zehn Menschen zusammen, und es war großartig», heißt es in den ersten Auszügen, die die «New York Daily News» veröffentlichte. «The Time of My Life» entstand zusammen mit seiner Frau Lisa Niemi. Bis zuletzt, heißt es in dem Buch, hoffte Swayze, er könne solange durchhalten, bis eine Heilmethode für die heimtückische Krankheit gefunden würde. «Ich war so glücklich über das viele Positive in meinem Leben. Jetzt sah es aus wie ein grausamer Witz. Ich konnte doch nicht sterben, ich hatte soviel, für das es sich zu leben lohnte».

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