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18. Oktober 2017 | 20:44 Uhr

Schenefeld : Lärm: CDU setzt auf Flüsterasphalt

vom

Die Lärmbelästigung für Bürger reduzieren: Die Christdemokraten fordern auf Hauptstraßen nachts Tempo 30 und den Einsatz von Flüsterasphalt.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2015 | 17:15 Uhr

Der Kampf gegen den Lärm:   Der Stadt   Schenefeld  wurde er von der  EU verordnet. Seit  Monaten  ringen die Politiker   im so genannten  Lärmaktionsplan   um die  richtigen  Schritte   und Maßnahmen,  um   die Lärmbeeinträchtigung  für    Bürger    im Stadtgebiet zu  reduzieren.  Die  CDU  hat   ihre   Prioritäten   jetzt festgezurrt.   Nachts  soll das Tempo  reduziert   werden   und   in Zukunft     soll  auf   auf Schenefelds Straßen   Flüsterasphalt zum Einsatz    kommen.   Diese  beiden   Vorschläge werden die   Christdemokraten  morgen  Abend – Beginn: 19.30 Uhr   im Rathaus –   im Stadtentwicklungsausschuss       vorstellen.

Generell Tempo 30     auf Hauptstraßen  – also auch tagsüber  –     lehnt die   CDU     ebenso wie die Polizei und die    Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein ab.   „Die CDU wird dieser Aufforderung nicht folgen, weil die Begründungen sowohl der Betreiber der Buslinien M21, 602, 186, 285 und M2 stichhaltig sind und auch die Polizei mit ihrer Ablehnung des Vorhabens Recht hat“, sagt CDU-Verkehrsexperte    Hans-Detlef  Engel. 

Bustempo nicht reduzierenDie CDU-Fraktion  vertrete die   Auffassung,  dass es keinen Sinn ergebe, „die durch das 200 Millionen teure Bus-Beschleunigungsprogramm in Hamburg gewonnenen Minuten, in Schenefeld wieder aufzuzehren. Wir möchten auch nicht, dass die vielen Benutzer des ÖPNV An-schlüsse verpassen, oder dass Schenefeld für die Verteuerung des Busverkehrs Zusatzkosten aufgebürdet werden“, sagt Engel.  Die   Polizei hatte sich  gegen   ein   generelles Tempo-30-Gebot ausgesprochen, weil    die nötigen   Kontrollen    zur Überwachung    nicht    möglich seien.    Dieses zu ignorieren halte  die CDU-Fraktion für kritisch, weil es sinnlos erscheint, von den Verkehrsteilnehmern nicht akzeptierte Anordnungen zu treffen, die dann noch nicht einmal kontrolliert werden können. Die  CDU macht  sich  dafür stark,  die Verkehrsaufsicht des Kreises Pinneberg zu bitten, baldmöglichst für die innerörtlichen Straßen, die bisher nachts mit 50  Stundenkilometern  befahren werden durften,   in der  Zeit von   22  bis 6 Uhr die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30   Stundenkilometer  zu begrenzen.

Alle Straßensanierungen beziehungsweise  Neubauten  sollten   zukünftig in Schenefeld mit  lärmarmen  Belag  –   dem Flüsterasphalt –       ausgeführt   werden.   Engel: „Die CDU-Fraktion ist fest davon überzeugt, dass bei Umsetzung dieses Antrags der lärmgeplagten Bevölkerung am besten gedient ist und Schenefeld  gute Chancen bei der Verkehrsaufsicht des Kreises zur Umsetzung hat.“

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