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29. Juni 2017 | 12:56 Uhr

Krönung einer überragenden Saison

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der Kreismeisterschaft feiert der TuS Jevenstedt auch den Gewinn des Fußball-Kreispokals / 4:1-Sieg nach Verlängerung gegen BTSV

Der TuS Jevenstedt hat seine überragende Saison mit einem weiteren Titel gekrönt. Eine Woche nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde holte sich das Team von Trainer Michael Rohwedder auch den Kreispokal. Im Finale bezwang der zukünftige Verbandsligist den zukünftigen Landesligisten Büdelsdorfer TSV vor 663 Zuschauern im Eiderstadion mit 4:1 (0:1, 1:1) nach Verlängerung. Sebastian Hehnke hatte die Büdelsdorfer Führung durch Mats Henke (25.) erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit ausgeglichen und den Außenseiter in die Verlängerung gerettet, in der Stürmer Lucas Seefeldt mit drei Toren zum Matchwinner für den TuS avancierte. „Wahnsinn, mir fehlen einfach die Worte angesichts der Leistung der Truppe“, rang Rohwedder nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Oliver Sobolewski (TSV Lütjenwestedt) mit der Fassung. „Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie das Ding noch gedreht haben.“ Zur Belohnung gibt es für die Jevenstedter in der 1. Runde auf Landesebene einen echten Pokalkracher. Am 12. Juli empfängt der TuS keinen Geringeren als den Regionalligisten VfB Lübeck.

Dabei sah es lange Zeit so aus, als sollte der BTSV die famose Serie der Gäste ausgerechnet im letzten Spiel der Saison beenden. 41 Mal in Folge hatten die Jevenstedter zuvor nicht verloren, doch in der ersten Spielhälfte agierten sie zögerlich und fehlerhaft, so dass die Büdelsdorfer Führung durch einen direkt verwandelten Freistoß von Mats Henke aus halbrechter Position nicht unverdient war (25.). Die 15-minütige Pause zwischen den beiden Halbzeiten nutzte Rohwedder, um sein Team neu zu justieren. Nach personellen und taktischen Umstellungen dominierte der Kreisligist die Partie, kam jedoch kaum einmal so richtig zwingend zum Abschluss. Mit einem abgefälschten Schuss aus der Nahdistanz gelang Sebastian Hehnke in der Nachspielzeit – Sobolewski packte gleich fünf Minuten drauf, weil sich Jevenstedts Mirko Mrosek nach einem Pressschlag mit Torge Drews eine schwere Sprunggelenksverletzung zugezogen hatte und auf dem Feld minutenlang behandelt werden musste – das längst überfällige 1:1. „Das war mehr als verdient“, sagte Rohwedder. Sein Pendant auf Büdelsdorfer Seite, Rainer Menzel, ärgerte sich hingegen, dass sein Team kurz vor dem Ende den Sieg noch herschenkte. „Da muss man cleverer sein. Allerdings muss man auch ehrlich sagen, dass der Gegner einfach besser war“, gab Menzel unumwunden zu und wollte auch das Fehlen von gleich fünf Spielern nicht als Ausrede gelten lassen. „Die Jevenstedter wollten den Sieg mehr als wir. Von uns kam in der zweiten Halbzeit gar nichts mehr.“ Auch in der Verlängerung war das klassentiefere Team das bessere. Zwar hatte Henke gleich zu Beginn der zusätzlichen Spielzeit die große Chance, den BTSV erneut in Führung zu bringen. Doch er verfehlte das Tor und im Gegenzug gelang Seefeldt das 2:1 für Jevenstedt. Das war der Anfang vom Ende für die Gastgeber. Mit zwei weiteren Treffern sorgte Seefeldt (Rohwedder: „Für Lucas freut es mich besonders, weil er zuletzt immer ein wenig im Schatten von Mirko Mrosek stand. Er hat sich aber nie hängen lassen und wurde heute dafür belohnt.“) für den verdienten Jevenstedter Triumph.

Büdelsdorfer TSV: Bienwald – Hesse, Drews, Philippsen, Bannas (91. Splettstößer) – Ermeling, Roller, Grabavac (79. Hildebrandt), Henke – Rausch (59. Isovic), Jessen.

Jevenstedt: Johannsen – Krause (78. Kaak), Ruge, Schlüter, M. Mrosek – Klug, Gersteuer, Neben, Hehnke – Jeß (46. Richter), M. Mrosek (59. Seefeldt).

Schiedsrichter: Sobolewski (Lütjenwestedt).

Tore: 1:0 Henke (25.), 1:1 Hehnke (90.+2), 1:2, 1:3, 1:4 Seefeldt (102., 107., 120.).

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erstellt am 06.Jun.2017 | 06:00 Uhr

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