zur Navigation springen
Neue Artikel

23. Oktober 2017 | 05:03 Uhr

Kriesten sorgt für Partystimmung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Kreisklasse A: Mit seinem Doppelpack gegen Eckernförde IF beschert der Bredenbeker seinem Team einen 2:1-Sieg

Großer Gewinner des 22. Spieltages der Fußball-Kreisklasse A war der SV Felm, der gegen den Gettorfer SC II mühevoll mit 1:0 (0:0) gewann und seine Tabellenführung aufgrund der Patzer der Konkurrenz auf vier Punkte ausbaute. So kam der Osterrönfelder TSV II nicht über ein 3:3 (2:1)-Unentschieden beim FSV Friedrichsholm hinaus und Eckernförde IF verlor daheim gegen den SSV Bredenbek (1:2). In der Abstiegszone war es ausgerechnet das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Brekendorfer TSV, das als einziges Team zu einem überraschenden Punktgewinn kam (1:1 beim SSV Nübbel).

Eckernförde IF – SSV Bredenbek 1:2 (0:1)
Richtig angefressen zeigte sich IF-Coach Toni Fahn nicht nur wegen der vermeidbaren Niederlage, sondern auch, weil Schiedsrichter Thomas Schwarzer zwei ganz entscheidende Szenen übersah. „Tobias Bukkales läuft alleine aufs gegnerische Tor zu (30., d. Red.) und wird im Strafraum gefoult. Statt Elfmeter und Roter Karte hat der Unparteiische weiterlaufen lassen. Auch der Ellenbogenschlag ins Gesicht von Oleg Raider (60., d. Red.), der dabei einen Zahn verlor und ausgewechselt werden musste, blieb komplett ungeahndet“, echauffierte sich Fahn. Ankreiden muss sich sein Team allerdings die beiden Gegentore: „Beim Freistoß zum 0:1 haben wir komplett gepennt und dem 1:2 ging ein krasser Abwehrfehler von Eugen Weber voraus“, suchte Fahn die Schuld nicht ausnahmslos beim Referee.

Tore: 0:1 Philipp Kriesten (10.), 1:1 Ismail Acer (55.), 1:2 Kriesten (70.).


FSV Friedrichsholm – Osterrönfelder TSV II 3:3 (1:2)
Ein nicht unbedingt einkalkulierter Punktgewinn für den FSV, den man im Abstiegskampf gut gebrauchen kann. „Dieses Remis ist nicht einmal unverdient, denn die zu erwartende spielerische Überlegenheit des Tabellenzweiten haben wir mit viel Leidenschaft kompensieren können“, bilanzierte Trainer Berndt Gosch. Die vermeintlich entscheidende Szene spielte sich in der 55. Minute ab, als OTSV-Torjäger Eike Schneider, beim Stand von 1:2 für die Gäste, mit einem Strafstoß an FSV-Keeper Marc Schröder-Siciliano scheiterte. „Einen 1:3-Rückstand hätten wir wohl nicht mehr egalisiert“, vermutete Gosch.

Tore: 0:1 Schneider (28.), 1:1 Andreas Eggers (37.), 1:2 Schneider (42., FE), 2:2 Stefan Holze (71., FE), 3:2 Eggers (74.), 3:3 Kevin Czaja (76.).



TuS Jevenstedt II – FC Fockbek 2:6 (2:3)
Bereits mittwochs vor den Spieltagen muss ich zusehen, dass ich irgendwie elf Spieler zusammen bekomme”, beschreibt TuS-Coach Michael Sohrbeck die personelle Misere. „Da gerät das Ergebnis dann fast schon zur Nebensache“, ließ er keinen Zweifel am verdienten, wenn auch um zwei Tore zu hoch ausgefallenen Gästesieg aufkommen. Ein Freistoß von Jean-Philipp Wagner aus 35 Metern Entfernung sorgte für die frühe Führung des FC (3.), die Jannes Mumm (14.) und Arne Segert (18.) ausbauten. Der Gastgeber steckte den Rückstand allerdings gut weg und kam noch vor der Pause auf 2:3 heran. „Insgesamt waren 30 gute Minuten aber zu wenig“, resümierte Sohrbeck.

Tore: 0:1 Wagner (3.), 0:2 Mumm (14.), 0:3 Segert (18.), 1:3 Sven Schneider (19.), 2:3 Marc Thomys (44.), 2:4, 2:5 Piet Schulz (65., 90.), 2:6 Maximilian Seubert (90.+1).



SSV Nübbel – Brekendorfer TSV 1:1 (1:1)
Der Aufsteiger musste sich gegen den Tabellenletzten mit einem Remis begnügen, weil man den Zuschauern im ersten Durchgang unterirdischen Fußball bot. „Die Gäste haben sich diesen Punkt verdient, denn beim Halbzeitpfiff hätten wir durchaus auch zurückliegen können“, dachte SSV-Trainer Jens Lamp insbesondere an die beiden aussichtsreichen Chancen von Brekendorfs Henrik Staack. Nach der schmeichelhaften 1:0-Führung durch Tim Rahtjens (12.) sorgte Sönke Drews, nach katastrophalem SSV-Fehlpass im eigenen Strafraum, für den hochverdienten Ausgleich (30., HE). In der zweiten Halbzeit drückten die Hausherren vehement auf den Siegtreffer, doch weder Bennet Hinz (an die Latte, 68.) noch Niklas Barüske (freistehend, 82.) brachten das Spielgerät im gegnerischen Kasten unter.

Tore: 1:0 Rathjens (12.), 1:1 Drews (30., HE).



TSV Borgstedt – TuS Rotenhof II 0:0
Die einzige Nullnummer des 22. Spieltages lieferten zwei Mannschaften, die im Niemandsland der Tabelle stehen. Die Borgstedter machten in dieser Partie vieles richtig. „Die Einstellung stimmte, und im Vergleich zur Vorwoche kamen wir auch zu etlichen Abschlüssen“, war TSV-Co-Trainer Christoph Schneider, mit Ausnahme der Chancenverwertung, absolut zufrieden.

Tore: Fehlanzeige.



TSV Gross Vollstedt – TSV GH Lütjenwestedt 3:1 (0:0)
Bestes Fußballwetter lockte rund 120 Zuschauer nach Groß Vollstedt, wo es dem starken Aufsteiger erst in der zweiten Halbzeit gelang, sich entscheidend durchzusetzen. „Die Gäste haben vor der Pause sehr gut dagegen gehalten, deshalb ging das Halbzeitergebnis auch vollkommen in Ordnung“, so Vollstedts Sprecher Stefan Waubke. Über die gesamten 90 Minuten entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der beide Teams ihre Möglichkeiten besaßen. Das 1:0 durch Stephan Krug (47.) konterten die Gäste fast postwendend (50.). Doch nach dem 2:1 durch Florian Medewitz (60.) blieb Gut-Heil eine Antwort schuldig, auch weil Till Rosenberg-Lakatsch nur den Pfosten traf (70.) und Lukas Holling seine Doppelchance in der Nachspielzeit nicht nutzte.

Tore: 1:0 S. Krug (47.), 1:1 Benjamin Wildberger (50.), 2:1 Medewitz (60.), 3:1 S. Krug (73.).



SV Felm – Gettorfer SC II 1:0 (0:0)
Wer geglaubt hatte, der Spitzenreiter würde den Tabellenvorletzten wieder so abschießen wie im Hinspiel (10:1), sah sich getäuscht. „Zu oft mit der Brechstange und, gemessen an unseren Ansprüchen, viel zu wenig spielerische Elemente“, monierte Felms Trainer Kay Mielenz. Am Ende benötigte der Favorit einen Elfmeter, Matthias Winkelmann wurde gefoult und verwandelte selbst (59.), um drei wohl vorab schon einkalkulierte Punkte einzufahren.

Tore: 1:0 Winkelmann (59., FE).


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen