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19. Oktober 2017 | 08:12 Uhr

kreisklasse

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nicht gespielt und trotzdem die Tabellenführung in der Fußball-Kreisklasse A erobert: Die Überraschungsmannschaft vom FC Borussia Osterstedt darf sich nach einem kampflosen 5:0-Sieg – der Osdorfer SV II trat nicht an – zumindest eine Woche lang über Rang 1 freuen. Neben dem Aufsteiger weist nur noch der FC Fockbek eine makellose Bilanz auf. Die Schützlinge von Trainer Thorsten Themann bezwangen Kreisliga-Absteiger Borussia 93 Rendsburg in einer hart umkämpften Partie mit 3:2 (2:0) und haben somit ebenfalls schon neun Punkte auf der Habenseite. Zugleich feierten die Fockbeker eine gelungene Generalprobe für das heutige Spiel im Viertelfinale des Kreispokals gegen den Kreisligisten 1. FC Schinkel (19 Uhr).


FC Fockbek – Borussia 93 Rendsburg 3:2 (2:0)
Die Zuschauer kamen in diesem Derby voll auf ihre Kosten, denn neben einem spannenden Spielverlauf sahen sie rassige Zweikämpfe und schöne Tore. Für das erste Highlight aus FC-Sicht sorgte Jean-Philipp Wagner mit einem unhaltbaren Freistoßkracher aus 30 Metern genau in den Winkel (20.). Dem Ex-Fockbeker Emre Kaya bot sich die Chance zum Ausgleich, sein Kopfball landete jedoch nur am Aluminium (35.). Im Gegenzug sorgte Maximilian Seubert aus abseitsverdächtiger Position für das 2:0 (36.). „Unterm Strich war es ein Sieg des Tüchtigen, denn die Borussia kam nach der Pause stark auf“, resümierte FC-Obmann Steffen Sievers.

Tore: 1:0 Wagner (20.), 2:0 Seubert (36.), 2:1 Mathias Homrich (52.), 3:1 Piet Schulz (83.), 3:2 Alexander Nätebusch (86.).
Gelb-Rote Karte: Patrick Nielsen (90.+2, Borussia Rendsburg).



TSV Borgstedt – SSV Bredenbek 6:2 (1:2)
Dieses deutliche Ergebnis weist, trotz des frühen Saisonstadiums, darauf hin, wohin die Reise für beide Mannschaften gehen wird. Die Bredenbeker führten beim Halbzeitpfiff, weil sie vom Gastgeber zu ihren Toren großzügig eingeladen wurden. „Vor der Pause waren wir unerklärlicherweise völlig von der Rolle“, meinte TSV-Trainer Berndt Gosch. Ein Eigentor von Timm Schröder (8.) und ein Borgstedter Abwehrgeschenk mit Schleife, das Erik Haß zum 1:2 dankend annahm (41.), sorgten für die Gästeführung. „Zum Ende hin war es dann aber eine klare Angelegenheit, weil der SSV nach unserem 4:2 offensichtlich aufgegeben hatte und konditionell immer weiter nachließ“, bilanzierte Gosch.

Tore: 0:1 Schröder (8., ET), 1:1 Christopher Stocks (12.), 1:2 Haß (41.), 2:2 Marius Augustyniak (50.), 3:2 Luca Schwark (60.), 4:2 Stocks (70.), 5:2 Augustyniak (79.), 6:2 Torge Grunau (87.).


Eckernförde IF – SSV Nübbel 0:4 (0:2)
Nach den bisherigen Ergebnissen beider Mannschaften war dieser deutliche Spielausgang zugunsten des bis dato punktlosen SSV nicht zu erwarten. Entsprechend enttäuscht zeigte sich IF-Trainer Toni Fahn: „So eine Null-Leistung haben die Zuschauer und der Verein einfach nicht verdient. Da muss ich mir ernsthaft Gedanken machen, wie lange ich mir das noch antun will“, schloss er persönliche Konsequenzen nicht mehr aus. Seine Truppe ließ über fast die gesamten 90 Minuten Einsatzwillen und Laufbereitschaft vermissen, so dass die Gäste wenig Mühe hatten, mit einem Doppelpack von Nübbels dreifachem Torschützen Bastian Schmidt (41.) und Lars Lissack (44.) auf die Siegerstraße einzubiegen.

Tore: 0:1 Schmidt (41.), 0:2 Lissack (44.), 0:3, 0:4 Schmidt (48., 55.).


FSV Friedrichsholm – TSV GH Lütjenwestedt 0:3 (0:2)
„Zehn Spieler standen mir heute leider nicht zur Verfügung. Zudem wurde vieles von dem, was wir uns vorgenommen hatten, nicht umgesetzt“, monierte FSV-Coach Andre Wesemann. Die Gäste spielten hingegen konstruktiv nach vorne und führten zur Pause nach Treffern von Max Hadenfeldt (13.) und Bennet Poehls (38.) völlig verdient mit 2:0. „Sie haben ihr Spiel konsequent durchgezogen und von sieben Chancen drei genutzt“, so Wesemann, der den Blick gleich wieder nach vorne richtete: „Jammern hilft nicht, jetzt müssen wir uns am nächsten Wochenende unbedingt drei Punkte aus Osdorf holen.“

Tore: 0:1 Hadenfeldt (13.), 0:2 Poehls (38.), 0:3 Lasse Eichert (51.).




TuS Jevenstedt II – SG Nindorf/Tappendorf 2:2 (1:0)
TuS-Trainer Cihan Salewski ärgerte sich über das Ergebnis, musste am Ende aber einräumen, dass es ein gerechter Spielausgang war: „Beiden Teams gehörte, objektiv betrachtet, jeweils eine Halbzeit.“ Die Hausherren dominierten die ersten 45 Minuten, belohnten sich dafür aber erst in der 38. Minute, als Heiko Bünz nach schöner Einzelleistung zum 1:0 traf. „Es fehlte aber zu häufig einfach der letzte Pass, um zur Pause höher führen zu können“, kritisierte Salewski, der mit ansehen musste, wie der Gegner nach Wiederbeginn immer druckvoller agierte und so völlig verdient einen Punkt entführte.

Tore: 1:0 Heiko Bünz (38.), 1:1 Henrik Thun (53.), 1:2 Pascal Beer (81.), 2:2 Rene Bünz (88.).



TSV Gross Vollstedt – SV Fleckeby 4:1 (2:1)
Für Groß Vollstedts Sprecher Stefan Waubke ging der Sieg, auch in dieser Höhe, absolut in Ordnung: „Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs hatte ich nie das Gefühl, dass wir die Partie verlieren könnten.“ Schon nach zwei Minuten traf Neuzugang Fynn Mettjes, der für den TSV immer wertvoller wird, zur 1:0-Führung. „Kurz darauf brachte Juram Callsen das Kunststück fertig, aus einem Meter nur die Latte zu treffen“, wunderte sich Waubke. Nach Mettjes´ 2:1, seinem bereits vierten Saisontreffer (41.), hatte die Heimelf auch nach dem Seitenwechsel alles im Griff. Florian Medewitz sorgte gegen insgesamt zu harmlose Gäste mit seinen beiden Toren frühzeitig für klare Verhältnisse.

Tore: 1:0 Mettjes (2.), 1:1 Jens Matthiesen (30.), 2:1 Mettjes (41.), 3:1, 4:1 Medewitz (48., 66.).
Rote Karte: Linus Bauer (84., Beleidigung, Fleckeby).

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