Rendsburg-Eckernförde : Kreis kassierte 1,5 Millionen Euro

Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss, übersehene rote Ampeln und zu hohe Geschwindigkeit - 1,5 Millionen Euro flossen dadurch 2010 in die Kreiskasse.

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12. Oktober 2011, 09:16 Uhr

Wer sich nicht an die Regeln hält und erwischt wird, zahlt - die Verkehrsaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde hat im Jahr 2010 rund 1,5 Millionen Euro an Bußgeldern eingenommen, 2009 sogar 1,8 Millionen. Darunter fallen Geschwindigkeitsüberschreitungen ebenso wie Alkoholfahrten und übersehene rote Ampeln. Wie viel davon auf Temposünder zurückzuführen ist, schlüsselt die Behörde nicht auf. Geschätzt wird, dass es Dreiviertel der Summe sind.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr knapp 20.000 Ordnungswidrigkeits-Verfahren bearbeitet, davon rund 13.600 Bußgeldverfahren. Um den Verkehr und die Bußgeld-Einnahmen zu sichern, hat der Kreis erst im Frühjahr einen neuen Überwachungswagen mit modernem Blitzgerät für 130.000 Euro angeschafft.

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