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16. Dezember 2017 | 20:18 Uhr

Können Fleckeby und EIF ganz oben mitspielen?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fußball-Kreisklasse A RD-ECK: Nur drei Vereine aus dem Altkreis Eckernförde mischen in dieser Saison mit

Auch auf Kreisebene rollt am Wochenende wieder der Ball. So startet die Fußball-Kreisklasse A, die erstmals in ihrer Geschichte mit nur 14 Mannschaften an den Start geht, am Freitagabend mit vier Partien in die Saison. Bei der Frage nach dem Meisterschaftsfavoriten haben die Trainer Kreisligaabsteiger Borussia 93 Rendsburg und den FC Fockbek ganz oben auf der Rechnung. Aber auch Eckernförde IF und dem SV Fleckeby wird der Aufstieg zugetraut. Neben diesen beiden Teams aus dem Altkreis Eckernförde ist mit dem Aufsteiger Osdorfer SV II nur noch eine weitere Mannschaft aus dem Verbreitungsgebiet der EZ dabei. Die Rendsburger Vereine dominieren die Liga und gleich zum Saisonstart warten auf Fleckeby, IF und den OSV II drei ganz schwere Aufgaben.

SV Fleckeby

Sang- und klanglos haben sich die Fleckebyer mit einer 0:10-Niederlage gegen den Meister Büdelsdorfer TSV aus der Kreisliga verabschiedet. Wieder einmal sind sie abgestiegen, denn seit der Saison 2009/2010 geht es in schöner Regelmäßigkeit rauf und runter. Die Mannschaft des neuen Trainergespanns Ronald Kurkotow und Christian Jorrens darf man deshalb durchaus zurecht als Fahrstuhlmannschaft bezeichnen. Die Chancen, dass es so weiter geht stehen nicht schlecht, auch wenn noch viel Aufbauarbeit vor ihnen liegt. „Es geht darum, die jungen Spieler weiterzuentwickeln und das Team insgesamt spielerisch und taktisch zu verbessern“, gibt Kurkotow die Richtung vor. In der Vorbereitung zeigte die Mannschaft wie eh und je zwei Gesichter: Vorne lief es rund, hinten präsentierte sich der SVF dagegen anfällig. Besonders bitter ist in diesem Zusammenhang, dass mit Tim Wilke, Maik Kasimir und Dennis Neumann drei defensiv ausgerichtete Spieler mit schweren Verletzungen lange ausfallen. Im Angriff zeigten sich die Matthiesen-Brüder Jens und Thorsten bereits in guter Form, doch wichtig wird auch sein, dass sie in der Offensive Unterstützung bekommen.

Eckernförde IF

Die Mannschaft von Toni Fahn hat in der vergangenen Saison knapp den Aufstieg verpasst. Mit ein Grund war die mangelnde Durchschlagskraft, und so hat man sich mit Eduard Moor einen Stürmer vom Stadtrivalen ESV zurückgeholt, der diese Schwäche zusammen mit Michele Heidrich beheben soll. Auch Ismail Acer ist IF trotz der Ankündigung den Verein zu verlassen treu geblieben, wird aber anfangs nicht eingreifen können, da er eine Fünf-Spiele-Sperre wegen einer Tätlichkeit im letzten Saisonspiel absitzen muss. Damit ist man auch beim Hauptproblem der Eckernförder angelangt, denn jede Menge Tore werden nicht zum Gesamterfolg beitragen, wenn man in der Fairplay-Wertung wieder einmal Letzter wird. „Da sind wir bei unserem Hauptproblem, das es zu lösen gilt“, so Fahn, der neben dieser Aufgabe die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft verbessern möchte. Mit Maximilian Möller ist bei IF zudem ein technisch starker Spieler nach einer Fußballpause zurückgekehrt. Und auch Tobias Sothmann und Jason Weigt werden nach ihren schweren Verletzungen und der langen Pause wieder dabei sein.

Osdorfer SV II

Die Osdorfer Reserve darf sich nach nur einem Jahr Abwesenheit wieder in der Kreisklasse A versuchen. Allerdings muss der neue Trainer Hauke Hammerich dabei auf viel Erfahrung verzichten, denn die Liste der Abgänge, die sich in die Alt-Liga verabschiedet haben, ist lang. „Das Ziel kann auch deshalb nur Klassenerhalt lauten“, so Hammerich, der den OSV II jedoch mittelfristig in dieser Klasse etablieren möchte. Ein Trumpf könnte sein, dass sich aus der Ligamannschaft niemand zu schade ist, auch für die Zweite die Stiefel zu schnüren. „Diese Durchlässigkeit in beide Richtungen wird seitens der Spieler gelebt“, lobt Hammerich auch die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Trainer der Ersten, Jens-Uwe Lorenzen.

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