Schweinemastbetriebe : Kieler Ministerium erlässt Schlachtverbot

Im Skandal um giftiges Dioxin in Tierfutter hat das Landwirtschaftsministerium in Kiel ein Schlachtverbot für Schweinemastbetriebe erlassen.

Avatar_shz von
06. Januar 2011, 07:26 Uhr

51 Agrarbetriebe und acht landwirtschaftliche Handelsgenossenschaften im Norden hatten über einen Hamburger Händler dioxinbelastetes Futter bezogen. Weit überwiegend handelt es sich um Schweinemästereien. Das Schlachtverbot gilt, bis die Laboruntersuchungen der Futtermittel abgeschlossen sind. Nach Einschätzung des Ministeriums gibt es bislang keine Anzeichen dafür, dass Eier aus Schleswig-Holstein mit Dioxin belastet sind. Es weise nichts darauf hin, dass in geliefertem Futter für Legehennen dioxinhaltiges Fett verarbeitet worden sei, hieß es.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen