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19. Oktober 2017 | 11:46 Uhr

Kevin Hübner prallte gegen einen Pfosten

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

shz.de von
erstellt am 29.Mär.2015 | 14:39 Uhr

Die Mitspieler bekamen erst spät mit, dass Eutin 08 das Führungstor teuer bezahlt hatte. Kevin Hübner hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt und in vollem Lauf in die Mitte gepasst, wo Philip Nielsen mit einem Gewaltschuss das 1:0 erzielte. „Komm, Hübi, Jubeln!“ forderten die Mitspieler, doch Hübner lag abseits des Jubels hinter der Torauslinie.

Christian Rave erkannte als erster, dass etwas nicht stimmt, er eilte zu Hübner, beugte sich zu ihm und winkte aufgeregt Hilfe herbei. Sofort eilten Eutiner und Bordesholmer zum Unglücksort. Hübner hatte offensichtlich in vollem Tempo den hohen Pfosten nicht gesehen, der einmal dazu gedient hatte, den Wurfkäfig zu halten, der wohl einmal für Hammer- und Diskuswurf errichtet worden war. Hübner prallte gegen den Pfosten und zog sich dabei eine Gehirnerschütterung, schwere Prellungen im Gesicht und einen Wackelzahn zu, außerdem klagte er über Kopfschmerzen. Schiedsrichter Christopher Horn winkte beide Mannschaftskapitäne zu sich und pfiff zur Halbzeitpause, in der Hübner mit einer Trage zum Rettungswagen gebracht und dann ins Krankenhaus gebracht wurde. Nach einer ersten Untersuchung durfte der 22-Jährige noch am Sonnabend nach Hause. Auf der Internet-Plattform Facebook stieß Hübners Verletzung auf ein großes Echo, bis gestern Nachmittag gingen dort über 100 Genesungswünsche ein.

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