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Kai Sukiennik fährt 200 Kilometer für seinen Eckernförder SV III

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Vor dem Spiel gegen den Surendorfer TS hatte ESV III-Trainer Jan Retzlaff ein großes Problem zu bewältigen: Er hatte keinen Torhüter, alle verletzt, krank oder im Urlaub. So auch Stammkeeper Kai Sukiennik, der sich gerade mit seiner Familie am Apenradefjord, der Ostseeküste Dänemarks aufhielt. Der Anruf erreichte Kai, der nun zwischen zwei Stühlen saß. Seine Frau machte ihm klar, dass er im Urlaub sei, er selber machte sich klar, dass seine Mannschaft ihn brauche. Also, Haussegen schief oder enttäuschte Sportkameraden. Er tat, was von ihm nicht anders zu erwarten war, setzte sich ins Auto, um auf dem 100 Kilometer entfernten Bystedtredder Retter in letzter Not zu sein. „Wenn ich nachher wieder in Apenrade bin, werde ich es schon wieder gerade biegen. Diese Tour hatte ja auch sein Gutes: Zum einen konnte ich helfen, einen 7:2-Sieg einzufahren und zum anderen fehlte uns in Dänemark Holz für den Kamin. Das werde ich dann mitbringen“, schmunzelt der 44-jährige Kai Sukiennik mehr als zufrieden – und alles hatte seine Richtigkeit.

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