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12. Dezember 2017 | 02:33 Uhr

Jevenstedter Geduldsspiel belohnt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TuS bleibt nach dem 2:1-Heimsieg über den 1. FC Schinkel Tabellenführer der Fußball-Kreisliga / Bargstedt atmet nach Erfolg in Felde durch

Reifer sei die Mannschaft geworden, konstatierte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder nach dem 2:1-Sieg im Topspiel gegen den 1. FC Schinkel. Ob er damit auch Meisterschaftsreife meinte? Zumindest die Momentaufnahme der Fußball-Kreisliga weist den TuS als beste Mannschaft aus. Dahinter allerdings lauert die Reserve des Eckernförder SV und auch der TSV Vineta Audorf scheint sein Tief überwunden zu haben und gewann in Todenbüttel mit 6:2. Einen wichtigen Sieg feierte der TuS Bargstedt bei der SG Felde/Stampe, die vor einer schwierigen Saison stehen dürfte.


TuS Jevenstedt – 1. FC Schinkel 2:1 (0:1)
Die rund 250 Zuschauer in Jevenstedt haben das Geld in die Eintrittskarten gut investiert. Beide Teams zeigten, warum sie als Titelfavoriten gehandelt werden. Die Anfangsphase ging dabei klar an die Schinkeler, die Jörg Ahrends auch früh in Führung brachte (6.). Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Jevenstedter immer besser und kamen durch Sebastian Hehnke zum verdienten Ausgleich. Durch zwei Platzverweise brachten sich die Schinkeler wieder einmal selbst in Schwierigkeiten, sodass Jevenstedt zum am Ende verdienten Heimsieg kam. „Wir haben das in Überzahl gut ausgespielt und sind ruhig geblieben“, lobte TuS-Coach Michael Rohwedder die Geduld seines Teams. „Letzte Saison hätten wir in dieser Situation noch die Nerven verloren. Das zeigt, dass wir eindeutig reifer geworden sind.“

Tore: 0:1 Jörg Ahrends (6.), 1:1 Sebastian Hehnke (46., HE), 2:1 Marc Sümnik (84., ET).

Bes. Vor.: Bernd Ewers hält FE von Hendrik Lassen (21.). Spiel wurde wegen einer Verletzung von FC-Keeper Ewers für zehn Minuten unterbrochen.

Rote Karte: Martin Iglewski (48., Beleidigung, FC).

Gelb-Rote Karte: Franko Milbradt (75., Reklamieren/Foul, FC).

Wittenseer SV – Osterrönfelder TSV II 2:2 (0:1)
Zur Pause war WSV-Trainer Peter Thede der Frust sichtlich anzumerken. „Was wir da abgezogen haben, ging gar nicht. Das war unterirdisch. Und das habe ich meinen Spielern auch so deutlich gesagt.“ Das einzig Positive für die Wittenseer war, dass sie „nur“ mit einem 0:1-Rückstand in die Pause gingen. Nach dem Wiederanpfiff wachte der Gastgeber auf und erspielte sich Chance um Chance, doch mitten in der Drangphase erzielte der OSTV das 2:0. „Was meine Mannschaft danach gespielt hat, war allerdings überragend. Wir haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“, sagte Thede. Vor allem die Einwechslung von Kim-Patrick Asseln brachte neuen Offensivschwung. Asseln war es auch, der beide Treffer zum verdienten 2:2 beisteuerte.

Tore: 0:1 Hauke Horstmann (30.), 0:2 Eike Schneider (70.), 1:2, 2:2 Kim-Patrick Asseln (79., 90.).


Eckernförder SV II – SG Waabs/Rieseby 3:0 (1:0)
Von Anfang an waren die Eckernförder klar überlegen und ließen von Beginn an keinen Zweifel am späteren Sieger. Bereits nach elf Minuten machte Thorsten Sienknecht das 1:0. Doch trotz zahlreicher Möglichkeiten mussten die Gastgeber bis kurz nach der Pause auf das 2:0 warten. Das 3:0 erzielte ausgerechnet Jan-Ole Jürgensen, der vor der Saison von der SG zum ESV gewechselt war. „Schon bei der Einwechslung war ich mir sicher, dass er heute Einen macht“, schmunzelte ESV-Co-Trainer Sven Thimian, der seinen Coach Töns Dohrn vertrat.

Tore: 1:0 Thorsten Sienknecht (11., FE), 2:0 Dirk Wallochny (48.), 3:0 Jan-Ole Jürgensen (77.).

SV Felm – Osdorfer SV 2:1 (1:0)
Über 100 Zuschauer verfolgten das Derby in Felm, in dem der Osdorfer SV mehr vom Spiel hatte, aber zu wenig daraus machte. Die Felmer versuchten immer wieder über lange Bälle gefährlich zu werden und hatten damit auch Erfolg. „Das war ein dreckiger Derbysieg“, fand OSV-Obmann Jan Klang. „Beiden Teams fiel nach vorne zu wenig ein. Wir haben zwar versucht, es fußballerisch zu lösen, sind aber zu oft am präzisen letzten Ball gescheitert.“

Tore: 1:0 Sven Mulawa (24.), 1:1 Sebastian Möhl (87.), 2:1 Tim Ladewig (90.).



Osterbyer SV – Team Förde 3:2 (1:1)
Nach dem Spiel konnten Trainer, Spieler und Anhänger der Osterbyer endlich mal durchatmen. Lange musste die Mannschaft von Trainer Uwe Wintjen auf den ersten Dreier der Saison warten. „Der Sieg ist für alle superwichtig. Gerade für unsere jungen Spieler, die im Laufe der letzten Wochen immer unsicherer geworden sind“, erklärte OSV-Obmann Wolfgang Fleck. An diesem Tage war von der Unsicherheit allerdings nur wenig zu spüren. Ganz im Gegenteil: Der OSV hatte das Spiel über weite Strecken im Griff und gewann verdient.

Tore: 1:0 Matthias Schröder (21.), 2:0 Christoph Kommorovski (38.), 2:1 Marco Klay (46.), 3:1 Lasse Retza (63.), 3:2 Tom Limbara (76.).

SV Grün-WeiSS Todenbüttel – TSV Vineta Audorf 2:6 (1:3)
Die ersten 30 Minuten des Spiels gehörten Vineta-Torjäger Tim Kluck. Durch einen lupenreinen Hattrick entschied er das Spiel bereits in der Anfangsphase quasi im Alleingang. Nach dem Anschlusstreffer von Marten Reimers witterte der Gastgeber kurzzeitig nochmal Morgenluft. Das Tor von Ayendi Perez (68.) entschied das Spiel dann aber endgültig. „Wir haben es uns durch zu viele individuelle Fehler selber versaut“, kritisierte Todenbüttels Co-Trainer Jonathan Lehmpfuhl, der seinen Coach Thomas Gosch an diesem Tag vertrat.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Tim Kluck (7., 12., 25.), 1:3 Marten Reimers (37.), 1:4 Ayendi Perez (68.), 1:5, 1:6 Mark Rölke (78., 89.), 2:6 Torben Paulsen (90.).


TSV Karby – TuS Rotenhof 1:5 (0:4)
„Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen“, begründete TSV-Obmann Roger Behrens die hohe Niederlage. Von Anfang an waren die Gäste klar überlegen und entschieden die Partie schon weit vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Rotenhöfer einen Gang zurück, und der TSV konnte das Spiel offener gestalten. „Daraus ziehen wir etwas Hoffnung für die kommenden Wochen“, so Behrens, der trotz fünf Niederlagen in Folge zuversichtlich in die Zukunft blickt. „Wir bleiben ganz ruhig. Wir kennen die Situation aus dem letzten Jahr, und ich bin mir ganz sicher, dass wir auch diesmal wieder daraus kommen.“

Tore: 0:1 Daniel Kohlmorgen (5.), 0:2 Jascha Potschko (15.), 0:3 Sebastian Schmied (25.), 0:4 Potschko (31.), 0:5 Dennis Schulz (65.), 1:5 Henrik Kroll (77., FE).


SG Felde/Stampe – TuS Bargstedt 0:2 (0:0)
Die ersatzgeschwächten Bargstedter taten sich anfangs auch gegen die SG schwer und konnten froh sein, nicht in Rückstand geraten zu sein. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste aber besser und gewannen am Ende nicht unverdient mit 2:0. Spieler des Spiels war Jan-Ole Riflin, der beide Tore für die Bargstedter erzielen konnte. „TuS-Libero Klaus Struck hat uns das Leben schwer gemacht und so sind wir am Ende kaum noch zu Chancen gekommen“, erklärte SG-Trainer Sven Heinrichsen.

Tore: 0:1 Jan-Ole Riflin (55., 82.).


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