Sielbeck : Jagdschlösschen bleibt nicht allein

Bei der Grundsteinlegung: Joachim Wallmeroth,  Udo Wienstein, Werner Kaiser und Stephan Barnstedt. Foto: sparkasse
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Bei der Grundsteinlegung: Joachim Wallmeroth, Udo Wienstein, Werner Kaiser und Stephan Barnstedt. Foto: sparkasse

Ein Jahr nach der Vernichtung des historischen Hausmeistergebäudes in Sielbeck wurde der Grundstein für einen Neubau gelegt

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29. Dezember 2011, 08:30 Uhr

Sielbeck | Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Feuer, dem in Sielbeck das Hausmeister-Gebäude am Jagdschlösschen zum Opfer gefallen war, ist gestern die Grundsteinlegung für einen Neubau erfolgt. In Anwesenheit des Architekten Stephan Barnstedt und des Bezirkskommissars der Provinzial-Versicherung, Udo Wienstein, legten Joachim Wallmeroth, Mitglied im Vorstand der Sparkassen-Stiftung Jagdschlösschen am Ukleisee, und Stiftungs-Geschäftsführer Werner Kaiser eine wasserdicht verschlossene Röhre in den Grundstein für das neue Gebäude. In der Röhre sind neben der Baugenehmigung für das Gebäude und verschiedenen Ansichten des Hauses ein Programmblatt zum Eutiner Konzertsommer, Zeitungsmeldungen über den Brand des Hausmeistergebäudes sowie die Satzung der Sparkassen-Stiftung Jagdschlösschen am Ukleisee.

Das einstige Wohnhaus, das durch einen Brand komplett zerstört worden war, wird in Abstimmung mit der Denkmalpflege in gleicher Bauweise - wieder mit Reetdach - neu errichtet. Auf ei-nen Keller wird allerdings verzichtet. Dafür erhält das neue künftig 94 Quadratmeter große Hausmeisterhaus einen Hauswirtschaftsraum.

Besonderen Wert legt Architekt Stephan Barnstedt auf die Energieeffizienz des Gebäudes: So wird das Hausmeistergebäude unter anderem mit einer umweltfreundlichen Pelletheizung ausgestattet, die auch das Jagd-schloss versorgen wird.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für den Sommer geplant. Vorstandsmitglied Joachim Wallmeroth nutzte die Grundsteinlegung, um sich bei Provinzial-Bezirkskommissar Udo Wienstein für die problemlose Abwicklung zu bedanken: "Dank der schnellen und unkomplizierten Schadensregulierung kann das Gebäude neben dem Jagdschloss wieder errichtet werden und dem Hausmeister als Wohnhaus dienen", so Wallmeroth.

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