Jim-Hashimoto-Gedächtnispreis 2015 : Internationale Würdigung für Planetariums-Chef

Der Elektroingenieur Rainer Christiansen zeigt ein EPI-Instrument der Uni Kiel. Vor 20 Jahren flog ein solches mit Galileo zum Jupiter und maß in dessen Strahlengürteln Elektronen, Protonen und Heliumkerne. Dies Modell steht vor Christiansens Büro an der FH Flensburg.

Der Elektroingenieur Rainer Christiansen zeigt ein EPI-Instrument der Uni Kiel. Vor 20 Jahren flog ein solches mit Galileo zum Jupiter und maß in dessen Strahlengürteln Elektronen, Protonen und Heliumkerne. Dies Modell steht vor Christiansens Büro an der FH Flensburg.

Der Diplom-Ingenieur Rainer Christiansen an der Fachhochschule Flensburg ist für seine Arbeit für die Digistar-Usergroup in den USA ausgezeichnet worden.

shz.de von
19. Oktober 2015, 17:30 Uhr

  Rainer Christiansen,  der Leiter des Planetariums in Glücksburg, ist in Salt Lake City mit dem Jim-Hashimoto-Gedächtnispreis ausgezeichnet worden. Der Elektro-Ingenieur am Institut für Physik der Fachhochschule  Flensburg erhielt den Preis  von der internationalen Planetariums-Gemeinschaft. Seit Jahren schreibt Christiansen Programme, mit denen  Abläufe für die Projektionen in der  Planetariumskuppel vorprogrammiert werden, und stellt sie der Anwender-Gemeinschaft Digistar-Usergroup zur Verfügung. Jüngst entstand  ein Script, dass die Rosetta-Sonde im Anflug auf den Kometen 67P zeigt, wie die Landeeinheit auf dem Kometen landet.  Jim Hashimoto war ein bedeutender Mitarbeiter der Firma Evans & Sutherland, der Softwareschmiede von Digistar 5, der führenden Planetariums-Software.  In Erinnerung an den  Verstorbenen wird der Preis jährlich für außergewöhnliche Leistungen verliehen.       

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