Intensive Partnerschaft

Empfang im Rathaus: Der stellvertretende Stadtpräsident Rafal Zajac (l.)   und seine  Mitarbeiterinnen Sylwia Kalmus-Samsel (re.) und Elzbieta Swiderska  begrüßen  Peter Jepsen. Foto: ly
Empfang im Rathaus: Der stellvertretende Stadtpräsident Rafal Zajac (l.) und seine Mitarbeiterinnen Sylwia Kalmus-Samsel (re.) und Elzbieta Swiderska begrüßen Peter Jepsen. Foto: ly

Stargard und Elmshorn wollen künftig noch enger zusammenarbeiten /Pläne für 20-Jahr-Feier

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29. Dezember 2011, 08:26 Uhr

Stargard | "Ich darf Ihnen die Grüße der Bürgermeisterin von Elmshorn, Frau Dr. Fronzek, übermitteln. Gleichzeitig hoffen und wünschen wir, dass unsere Städtepartnerschaft intensiver als bisher gestaltet werden kann. Das 20-jährige Bestehen, 2013, wäre ein guter Anlass dazu." Dies sagte Peter Jepsen während eines kleinen Empfangs im Stargarder Rathaus. Der stellvertretende Stadtpräsident, Rafal Zajac, hatte zu diesem Empfang eingeladen, und er sagte: "Wir sind für neue Kontakte und eine verstärkte Zusammenarbeit offen." Der im Elmshorner Rathaus für Städtepartnerschaften zuständige Peter Jepsen fährt alle Jahre wieder mit einer Delegation nach Stargard, um dem Kinderheim Nummer 2 Spenden zu überreichen. In diesem Jahr gehörte zur Reise der Empfang im Stargarder Rathaus.

Als sicher gilt, dass es im kommenden Jahr nach längerer Pause wieder einen Jugendaustausch gibt. Bernd Schaarschmidt vom Jugendhaus Krückaupark kündigte dies an und Rafal Zajac sicherte seine Unterstützung zu. Der stellvertretende Stadtpräsident, die Funktion ist mit der des Stadtrates in Elmshorn vergleichbar, will 2012 einen "konkreten Ansprechpartner für die Städtepartnerschaft" benennen.

Stargard ist seit 1993 Elmshorns Partnerstadt. Sie zählt zu den ältesten Städten in Westpommern und hat heute rund 70 000 Einwohner. "Wir setzen unsere wirtschaftlichen Ziele auf Industrialisierung. Bridgestone ist beispielsweise in Stargard mit fast 800 Mitarbeitern vertreten", so der 36-jährige Zajac. Zahlreiche finnische Unternehmen sind in Stargard ansässig und weitere wollen in der Stadt, die an der Ina liegt, bauen. Der gute Kontakt zu Finnland entstand über Agenturen und Investoren.

Eröffnet wird 2012 mitten im Zentrum der Stadt ein Wohn- und Geschäftszentrum. 22 000 Quadratmeter Nutzfläche entstanden für rund 22 Millionen Euro. Auch werden mehrere historische Bauten restauriert und neue Straßen gebaut. 2012 entsteht unter anderem eine Umgehungsstraße, damit weniger Verkehr, der in Verbindung mit den zwei Industriegebieten steht, durch die Stadt muss.

Zajac, der für vier Jahre gewählt und seit sechs Jahren im Amt ist, setzt verstärkt auf Tourismus. "Wir haben die gotische Route mit wunderschönen historischen Bauten und Spazierwegen", so der stellvertretende Stadtpräsident.

Sowohl Peter Jepsen als auch Rafal Zajac wollen 2012 dazu beitragen, dass zur 20-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft zahlreiche Veranstaltungen und gegenseitige Besuche stattfinden. "Wir werden uns gut vorbereiten", sagten die beiden Verwaltungsmitarbeiter. Zu den Veranstaltungen könnte auch eine Ausstellung des Elmshorner Kulturpreisträgers Anders Petersen zählen. Er gehörte genauso zur Elmshorner Delegation wie auch die Chansonsängerin Anna Haentjens. Andersen erkundigte sich schon einmal nach einem Ausstellungsort und bekam gleich mehrere genannt.

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