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18. Oktober 2017 | 17:41 Uhr

In Jubelstimmung

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Reichlich Grund zum Jubeln hatten die Fußballer des SSV Bredenbek in der Kreisklasse A beim 6:1-Sieg über die SG Nindorf/Tappendorf.

Am 7. Spieltag der Fußball-Kreisklasse A hat es erstmals auch den bis dato unangefochtenen Tabellenführer FC Fockbek erwischt, der mit dem 1:3 beim TuS Jevenstedt II etwas überraschend seine erste Saisonniederlage bezog. Diesen Ausrutscher wusste die Borussia aus Osterstedt mit einem 3:1-Heimsieg gegen den SSV Nübbel zu nutzen und rückte bis auf zwei Punkte an den Spitzenreiter heran.


TuS Jevenstedt II – FC Fockbek 3:1 (0:1)
„Riesenkompliment an meine Mannschaft. Sie hat all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich TuS-Trainer Cihan Salewski nicht nur über das Ergebnis, sondern auch über die taktische Maßnahme, den Gegner früh zu attackieren und gegen seine zwei Viererketten erst einmal anrennen zu lassen. Trotzdem gelang den optisch überlegenen Gästen der Führungstreffer durch Jannes Mumm (25.), der den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie stocherte. „Dennoch wollten wir auch zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst nichts an unserer Marschroute ändern“, so Salewski, der sich nach einigen Fockbeker Möglichkeiten bestätigt sah, als Mats Petrowski der Ausgleich gelang (62.) und Sven Schneider mit einem Sonntagsschuss das Spiel drehte (75.). Sven Grosser machte mit dem 3:1 den Sack endgültig zu(79.).

Tore: 0:1 Mumm (25.), 1:1 Petrowski (62.), 2:1 Schneider (75.), 3:1 Grosser (79.).

TSV Borgstedt – SV Fleckeby 3:3 (2:1)
Für TSV-Trainer Berndt Gosch war es ein leistungsgerechtes Remis, auch wenn der Ausgleich für die Gäste erst in der Schlussminute fiel: „Der Knackpunkt war letztlich die Gelb-Rote Karte für Tim Schröder (58., d. Red.), der auf der Sechserposition eine Menge weggeräumt hat. Erst in Überzahl haben die Fleckebyer dann den Druck entwickeln können, um sich einen Punkt zu sichern.“ Die Gastgeber hatten sich vorgenommen, den Gegner aus einer defensiven Grundordnung zunächst einmal kommen zu lassen. Das ging perfekt auf, weil Marius Augustyniak (17.) und Bastian Kaminski (36.) nach schnellen Gegenangriffen zwei Treffer vorlegten, ehe Julien Kübel kurz vor der Pause der glückliche Anschlusstreffer gelang (44.). „Ärgerlich, weil wir vor dem Wechsel sicher standen und und so gut wie nichts zugelassen haben“, so Gosch.

Tore: 1:0 Augustyniak (17.), 2:0 Kaminski (36.), 2:1 Kübel (44.), 2:2 Jens Matthiesen (75.), 3:2 Luca Schwark (83. ), 3:3 Sascha Kledzinski (90.).
Gelb-Rote Karte: Schröder (58., wiederholtes Foulspiel, TSV).


FSV Friedrichsholm – Borussia 93 Rendsburg 0:2 (0:1)
„Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn wir mit ein wenig Glück auch hätten etwas mitnehmen können“, resümierte Friedrichsholms neuer Trainer Udo Völker. Insbesondere dachte er an die beiden Situationen, bei denen Kristoph Möller (35.) und Reimer Carstens (70.) nur den Innenpfosten trafen. „Eigentlich haben wir uns nur zwei Fehler geleistet, die waren dann jedoch spielentscheidend“, so Völker, der sehr bedauerte, dass sich Borussen-Spieler Malte Jaskulke nach einem unglücklichen Zusammenprall mit FSV-Keeper Daniel Becker schwer verletzte: „Wenn man dann den Krankenwagen sieht, tritt das Sportliche total in den Hintergrund.“

Tore: 0:1 Hilmers (26.), 0:2 Emre Kaya (64.).


TSV GH Lütjenwestedt – Osdorfer SV II 3:1 (1:0)
Der Gastgeber dominierte die Partie von Beginn an, und nach einer schönen Kombination über drei Stationen sorgte Benjamin Wildberger für die frühe Führung (12.). „In der Folgezeit sind wir dann viel zu fahrlässig mit unseren Möglichkeiten umgegangen, so dass die Gäste mit ihrer ersten und einzigen Chance fast zum Ausgleich gekommen wären“, meinte TSV-Coach Dirk Stöven zum 16-Meter-Schuss von Osdorfs Kai Kober, den Keeper Lars-Helge Krey bravourös aus dem Winkel fischte (51.). Nach einem Doppelpass mit Bennet Pöhls erhöhte Lukas Holling fast im Gegenzug auf 2:0 (53.). „Da war die Partie entschieden, weil vom OSV einfach viel zu wenig Gefahr ausging“, so Stöven.

Tore: 1:0 Wildberger (12.), 2:0, 3:0 Holling (53., 66.), 3:1 Julian Schönwaldt (76., FE).

SSV Bredenbek – SG Nindorf/Tappendorf 6:1 (3:1)
Der SSV hat sich mit diesem überzeugenden Sieg endgültig aus der unteren Region verabschiedet. „Spielen wir weiter so konzentriert, dürften wir eigentlich auch nicht mehr da unten reinrutschen“, ist sich SSV-Betreuer Marco Holste sicher. Er sieht sich bestätigt, dass sich das Team nach dem großen Umbruch im Sommer erst einmal finden musste: „Mittlerweile kennt jeder seine Aufgabe und die Laufwege. Zudem bewiesen wir heute zur Abwechslung auch mal eine gnadenlose Effektivität“, ergänzte Holste. Die Elf von Trainer Hauke Jensen hatte bereits in der ersten Hälfte ein deutliches spielerisches Übergewicht und gewann am Ende auch in der Höhe verdient.

Tore: 1:0 Philipp Möller (6.), 1:1 Sven Struve (10.), 2:1, 3:1 Möller (20., 25.), 4:1 Tjark Pagel (73.), 5:1 Ali Ibrahim (82.), 6:1 Kim Bestmann (89.).


Eckernförde IF – TSV Groß Vollstedt 1:3 (1:2)
Nach der fünften Niederlage im siebten Spiel muss sich IF so langsam etwas einfallen lassen, um in ruhigeres Fahrwasser zu gelangen. „Heute lag es daran, dass wir zu spät unsere Taktik geändert haben“, sparte Eckernfördes spielender Co-Trainer Aykut Kus, der Chefcoach Toni Fahn vertrat, nicht mit Selbstkritik. Allerdings kannte diese Begegnung auch einen weiteren, nicht unerheblichen Grund für die unterm Strich verdiente IF-Niederlage, und der hieß Florian Medewitz. Groß Vollstedts Torjäger erledigte den Tabellenvorletzten mit seinen drei Treffern quasi im Alleingang. Erst als es schon zu spät war, versuchte die Heimelf noch einmal mit frühem Pressing den Gegner unter Druck zu setzen. Aber nach dem verschossenen Foulelfmeter von Konstantin Raider (70.) war auch die letzte Hoffnung auf einen Teilerfolg dahin.

Tore: 0:1, 0:2 Medewitz (15., 23.), 1:2 Jannick Echigbue (25.), 1:3 Medewitz (52.).


FC Bor. Osterstedt – SSV Nübbel 3:1 (2:0)
Die ersten 30 Minuten gehörten eindeutig den Gästen, die aus ihrer Überlegenheit jedoch kein Kapital schlagen konnten. „Richtig zwingende SSV-Chancen waren zwar nicht dabei, aber dennoch hätten wir uns zu diesem Zeitpunkt über einen Rückstand nicht beschweren dürfen“, meinte FC-Co-Trainer Mathias Kuchenbecker. Und wenn die eine Mannschaft aus ihrer Überlegenheit nichts macht, schlägt die andere zu: Steffen Lindner traf zur schmeichelhaften 1:0-Führung für die Borussia (34.). „Fortan haben wir dann an Sicherheit gewonnen und noch vor der Pause, nach einem schnell vorgetragenen Angriff, das 2:0 erzielt“, zeigte sich Kuchenbecker erleichtert. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gehörte zwar erneut den Gästen, die sich ihrer letzten Siegchance aber wohl beraubten, als Torben Roehr des Feldes verwiesen wurde (64.).

Tore: 1:0 Lindner (34.), 2:0 Sören Wittmaack (42.), 3:0 Sergej Mai (86.), 3:1 Bent Rathjens (90.).
Gelb-Rote Karte: Roehr (64., Meckern, SSV).

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