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25. November 2017 | 12:38 Uhr

Im Halbfinale war Schluss

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

TSV Malente scheidet mit einem 0:5 gegen den SH-Liga-Aufsteiger FC Kilia Kiel aus dem „Flens-Cup“ aus

shz.de von
erstellt am 08.Jun.2015 | 14:34 Uhr

Für die Fußballer des TSV Malente gab es bei der Endrunde des „Flens-Cups“, das ist der Pokal der Meister, nichts zu holen. Die Malenter bezogen im Halbfinale gegen den FC Kilia Kiel eine 0:5(0:2)-Niederlage. Die Kieler steigen als Meister aus der Verbandsliga Nordost in die Schleswig-Holstein-Liga auf. Die Malenter Bilanz sieht deutlich schlechter aus, die Mannschaft ist direkt von der Verbands- in die Kreisliga abgestiegen.

Der FC Kilia sorgte schnell für klare Verhältnisse. Der überragende Yannick Jakubowski brachte den FC mit zwei Treffern mit 2:0 in Führung (1., 4.). Ein mutiger 25-Meter-Schuss von Fabian Reichenbach zwang den Kieler Schlussmann Tim Miethke zu einer Parade, er hatte den Ball erst im Nachfassen sicher.

Die Malenter bekamen keinen Zugriff auf das Spiel, Kevin Schwatlo handelte sich wegen Meckerns die gelb-rote Karte ein. Als Fabian Pauls Fabian Reichenbach nur noch durch eine Notbremse stoppen konnte, zückte Schiedsrichter Patrick Hahn gegen den Kilia-Spieler glatt rot. Jakubowski machte mit seinen Treffern zum 3:0 und 4:0 alles klar. Kurz vor Schluss markierte Florian Frisch sogar das 5:0 – auf Vorarbeit von Yannick Jakubowski.

Auch im zweiten Semifinale gab es klare Verhältnisse, denn der TSB Flensburg besiegte den FC Reher/Puls mit 6:1(5:0) Toren. Die Treffer für den TSB erzielten Sandi Duratovic (1., 15.), Lasse Sohrweide (5., 55.), Leif Carstensen (7.) und Nicolai Vosgerau (27.), das Tor für den FC Reher/Puls markierte Matthias Hansen (46.). Im Endspiel besiegte der TSB den FC Kilia Kiel mit 3:0 Toren. Den „Flens-Cup“ der Frauen sicherte sich die SG Ratekau-Strand mit einem 7:0-Endspielerfolg gegen die SG Wilstermarsch.


„1:0 für ein Willkommen“


In der Pause zwischen den Halbfinals rückte die soziale Wirkung des Fußballs in den Vordergrund. Der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, Hans-Ludwig Meyer, überreichte zusammen mit Landtagspräsident Klaus Schlie und Innenminister Stefan Studt je 500 Euro an die Vertreter von elf Vereinen, die sich bei der Aktion „1:0 für ein Willkommen“ der Egidius-Braun-Stiftung besonders engagiert haben, darunter die BSG Eutin, der TSV Malente und der FC Scharbeutz.

Hans-Ludwig Meyer schilderte eine Begebenheit, als der SHFV-Vorstand das Projekt „Lernreich“ des Kinderschutzbundes Ostholstein besucht hatte: „Zuerst kamen keine Gespräche zustande. Aber dann haben wir die Jacken ausgezogen und mit den jungen Flüchtlingen Fußball gespielt. Da war das Eis gebrochen.“ Meyer ist überzeugt: „Wenn es den Fußball nicht schon gäbe, müsste man ihn erfinden, denn er kann Brücken schlagen!“

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