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20. Oktober 2017 | 10:56 Uhr

Holsteins Serie hält

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 29.Nov.2014 | 18:00 Uhr

Die Serie hält. Holstein Kiel ist auch im zehnten Spiel in Folge ohne Niederlage geblieben und bleibt als Tabellenachter der 3. Fußball-Liga auf Tuchfühlung mit den Aufstiegsplätzen. Bei den Stuttgarter Kickers erreichten die „Störche“ ein 0:0, das beide Trainer unisono als „leistungsgerecht“ einstuften. „Wir fahren nicht unzufrieden nach Hause“, sagte Holsteins Coach Karsten Neitzel.

Die 2555 Zuschauern im Stuttgarter Ausweichquartier Reutlingen (das Waldau-Stadion wird renoviert) erlebten eine zähe und an Höhepunkten arme Partie, die allenfalls für Taktik-Feinschmecker ansehnlich war. „Holstein war ein richtig starker Gegner“, sagte Kickers-Trainer Horst Steffen – und hatte insofern recht, dass die Defensivleistung der „Störche“ glänzend war. „Ein großes Kompliment für die Arbeit gegen den Ball“, stellte auch Neitzel heraus und erklärte: „In den Heimspielen zuvor hatten die Kickers meist 70 Prozent Ballbesitz. Das haben wir gut unterbunden.“

Nur in der ersten Hälfte schafften es die Kieler allerdings, auch Torgefahr zu erzeugen. Schon der erste Konter (Kazior spielte ungenau auf den völlig freien Heider, 1.) hätte eine Großchance werden können. Anschließend hatte Marc Heider die einzig klare Chance der ersten 45 Minuten. An Torwart Korbinian Müller war er schon vorbei, traf aus spitzem Winkel aber nur den Außenpfosten (8.). „Der Ball ist mir ein bisschen versprungen“, erklärte er. „Den muss ich eigentlich machen.“ Während die Kickers bis zur Pause keine Torchance hatten, ergaben sich für die Kieler noch einige Räume.

Nach der Pause ging es dann umgekehrt. Jetzt hatten die Kickers offensiv die etwas besseren Szenen, die Besar Halimi (47.) und Daniel Kaiser (67.) jedoch vergaben. Insgesamt ließ Holstein aber weiterhin wenig zu, kam selbst aber – auch nach der Gelb-Roten Karte für Stuttgarts Kaiser (89.) - nicht mehr zu klaren Einschussgelegenheiten. „Wenn wir so diszipliniert spielen, brauchen wir nicht viele Chancen“, stellte Torhüter Kenneth Kronholm fest.

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