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20. August 2017 | 02:43 Uhr

Heißer Kampf um die Aufstiegsplätze

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Fußball-Kreisklasse: OTSV-Reserve unterliegt dem neuen Spitzenreiter SV Felm / Todenbüttel, Groß Vollstedt und Eckernförde IF schließen auf

Die Spannung im Kampf um die Meisterschaft steigt. Der SV Felm setzte sich im Spitzenspiel der Fußball-Kreisklasse A beim Osterrönfelder TSV II mit 3:2 durch und ist damit neuer Tabellenführer vor dem SV GW Todenbüttel, der den SSV Nübbel mit 2:0 bezwang. Ein weiteres Lebenszeichen im Abstiegskampf sendete der TSV GH Lütjenwestedt, der überraschend deutlich gegen den SSV Bredenbek gewann (3:0) und dadurch den TuS Jevenstedt II (1:2 bei Eckernförde IF) von Rang 12 verdrängte.

Osterrönfelder TSV II – SV Felm 2:3 (1:3)
Für OTSV-Sprecher Stefan Peretzke war der etwas schmeichelhafte Gäste-Erfolg so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit: „Im Hinspiel hatten wir mit dem Last-Minute-Sieg das bessere Ende für uns, und jetzt waren halt die Felmer dran“, nahm Peretzke die vermeidbare Niederlage sportlich fair hin. Unvermögen gepaart mit fehlender Konsequenz vor dem gegnerischen Tor, sowie individuelle Fehler im Defensivbereich ermöglichten dem neuen Tabellenführer zunächst eine komfortable 3:0-Führung. In der größten OTSV-Drangphase unmittelbar nach Wiederbeginn wollte der Anschlusstreffer trotz klarster Chancen einfach nicht fallen. Eike Schneiders 20. Saisontreffer zum 2:3 (84.) kam letztlich zu spät.

Tore: 0:1, 0:2 Christopher Grube (15., 18.), 0:3 Henrik Listner (29.), 1:3 Markus Schröder (34.), 2:3 Schneider (84.).



TuS Rotenhof II – FSV Friedrichsholm 5:1 (0:0)
Die TuS-Reserve revanchierte sich nicht nur für das 2:4 aus dem Hinspiel, sondern man ließ auch die unglücklich hohe 1:5-Auftakt-Niederlage vom letzten Wochenende in Felm vergessen. Es dauerte gegen den FSV eine Weile, bis man auf Betriebstemperatur war. „In einer insgesamt ausgeglichenen ersten Halbzeit hätten wir uns über einen Rückstand deshalb nicht beklagen dürfen“, so TuS-Trainer Carsten Hildebrandt. Drei Treffer innerhalb von sechs Minuten (60. bis 66.) brachen den Gästen schließlich das Genick. „Eine logische Folge unseres druckvollen Spiels und der guten Kombinationen nach der Pause“, befand Hildebrandt.

Tore: 1:0 Andrej Heinz (60.), 2:0 Rene Richert (64.), 3:0 Finn Rathmann (66.), 4:0 Tim Krüger (72.), 5:0 Pascal Wichmann (81.), 5:1 Daniel Becker (82.)
Bes. Vork.: FSV verschießt FE (75.).



SV GW Todenbüttel – SSV Nübbel 2:0 (1:0)
„Heute hat man im Vergleich zur Vorwoche (3:4 in Friedrichsholm, d. Red.) wieder gesehen, dass wir unbedingt aufsteigen wollen“, zeigte sich GW-Keeper Patrick Pohlmann mit der geschlossenen Team-Leistung gegen den Aufsteiger zufrieden. In einer zerfahrenen und von beiden Mannschaften eher zurückhaltend geführten Partie fehlte dennoch häufig der letzte Pass. So sorgte ein Treffer von Jannes Backenhaus in Abstaubermanier für die Führung der Gastgeber (24.), die Nübbels Bastian Schmidt kurz vor der Pause (43.) fast egalisiert hätte. „Man soll sich ja nicht selbst loben, aber der hätte durchaus drin sein können“, so Pohlmann zu seiner Reaktion. „Kopfballungeheuer“ Jorge Illing sorgte nach gut einer Stunde schließlich für die Entscheidung (63.).

Tore: 1:0 Backenhaus (24.), 2:0 Illing (63.).



Eckernförde IF – TuS Jevenstedt II 2:1 (2:0)
Für Eckernfördes Trainer Toni Fahn ging das Ergebnis aufgrund des Verlaufs der ersten Halbzeit in Ordnung: „Die haben wir klar dominiert. Neben den beiden Treffern zum 1:0 und 2:0 gab es zwei weitere Situationen, die zu Toren hätten führen müssen“. So traf Jannick Echigbue nur den Pfosten (30.) und Vladislav Markazow schoss aus einem Meter Entfernung den gegnerischen Torwart an. So wurde es nach dem Anschlusstreffer von Sven Großer (70.) noch einmal spannend, auch weil es die Hausherren versäumten, bei ihren Kontern (Tobias Bukkales an den Pfosten, 80.) den Sack zuzumachen. So wäre Großer für die im zweiten Durchgang wesentlich stärkeren Gäste beinahe noch der Ausgleich gelungen (88.).

Tore: 1:0 Ismail Acer (19.), 2:0 Echigbue (26.), 2:1 Großer (70.).



FC Fockbek – TSV Borgstedt 3:0 (1:0)
Unterm Strich war es ein nie gefährdeter Erfolg für den FC, dem eine durchschnittliche Leistung reichte. „Dafür waren die Gäste, die nur zehn Minuten das gezeigt haben was sie können, insgesamt viel zu passiv“, meinte FC-Sprecher Steffen Sievers. Bereits in den ersten zwölf Minuten hätte der Gastgeber alles klar machen können, doch man vergab gleich reihenweise Hochkaräter. „Zum Glück hat Piet Schulz seine Treffsicherheit wiedergefunden“, zeigte sich nicht nur Sievers über dessen 1:0 (32.) erleichtert. Im Anschluss an die stärkste TSV-Phase lag bei einer Doppelchance, die FC-Schlussmann Linus Jess vereitelte (56.), kurz der Ausgleich in der Luft, ehe die Fockbeker wieder das Kommando übernahmen.

Tore: 1:0 Schulz (32.), 2:0 Timo Hilbert (78.), 3:0 Jean-Philipp Wagner (79., FE).



Brekendorfer TSV – SV Groß Vollstedt 1:2 (0:1)
Im Lager der Brekendorfer verstand man die Welt nicht mehr. Da hat man den Gegner fast über die gesamte Spielzeit im Griff, um dann doch wieder als Verlierer vom Platz gehen zu müssen. Dennoch verbietet es sich angesichts von mickrigen fünf Punkten aus 20 Spielen nur von einer Ergebniskrise zu sprechen. „Die würde dann ja schon seit Saisonbeginn bestehen“, will Trainer Mario Sörensen die Kirche im Dorf lassen. Gegen die Vollstedter hatte er aber viel Positives gesehen: „In der Defensive wurden alle Aufgaben zu einhundert Prozent erfüllt, aber wenn man einen so frühen Treffer schlucken muss (1., d. Red.), wie ihn nur ein Team im Tabellenkeller kassiert, wird es natürlich verdammt schwer.“ So war das Anschlusstor von Sönke Drews (76., FE) am Ende zu wenig.

Tore: 0:1 Hauke Horstmann (1.), 0:2 Torsten Waubke (60., FE), 1:2 Drews (67., FE).



SSV Bredenbek – TSV GH Lütjenwestedt 0:3 (0:2)
Auf die Frage, wie man denn die lange Winterpause überstanden hat, antwortete SSV-Betreuer Marco Holste in seiner für ihn typisch trockenen Art: „Wir sind noch mittendrin.“ Die Darbietungen seines Teams waren ihm schwer auf den Magen geschlagen, denn gegen keineswegs überragende Gäste gelang so gut wie nichts. Zudem half man bei den beiden Gegentreffern vor der Pause kräftig mit. Sehenswert war dabei der Flugkopfball von Kristopher Krey zum 0:1 (27.). „Dumm nur, dass er ja eigentlich für uns spielt“, lautete der bittersüße Kommentar von Holste. Beim 0:2 von Benjamin Wildberger (34.) fühlte sich bei dessen eher harmlosen Freistoß niemand so richtig verantwortlich.

Tore: 0:1 Krey (27., ET), 0:2 Wildberger (34.), 0:3 Bennet Pöhls (49.).




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