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21. Oktober 2017 | 05:31 Uhr

Heimpremiere für den Rendsburger TSV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Weder zum Wundenlecken noch zum Feiern bleibt den Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV, Büdelsdorfer TSV und Osterrönfelder TSV viel Zeit. Schon heute geht es mit dem 2. Spieltag in der Nord-Ost-Staffel weiter.

Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt mit einem 2:1-Sieg beim Aufsteiger TSV Plön steht für den Rendsburger TSV heute gegen den TSV Klausdorf (19 Uhr, E-Platz) das erste von drei Heimspielen in Folge an. Auch die Klausdorfer, die zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft gerechnet werden, sind mit einem 3:2-Heimsieg über den MTV Dänischenhagen gestartet. „Wir setzen mit unseren schnellen Stürmern Dennis Schnepel und Daniel Witt auf Offensive. Mit ihnen sollte es möglich sein, die Klausdorfer Abwehr zu knacken“, verbreitet RTSV-Trainer Dennis Usadel Zuversicht. Trotz des großen Kaders wird es personell eng, denn Yan Curt und Lennart Beckmann fehlen. Angeschlagen sind Usadel selbst sowie Mittelfeldspieler Guilherme de Oliveira. Mahmut Inci und Hakim Alioua sind noch gesperrt.

Den Büdelsdorfer TSV zwingt der Spielplan nach dem Unentschieden gegen Inter Türkspor Kiel (1:1) heute (19 Uhr) nach Eckernförde zum ESV, der in der Endabrechnung ebenfalls relativ weit oben zu erwarten sein wird. „Das ist eine starke, kompakte Truppe, die spielerisch sicherlich noch Luft nach oben hat“, meint BTSV-Coach Adrian Königsmann, der den ESV beim 1:0-Erfolg in Osterrönfeld unter die Lupe genommen hat. An Selbstbewusstsein dürfte es dem Aufsteiger vor dem Gang zum letztjährigen Vizemeister jedoch nicht mangeln. „Das Remis zum Auftakt war ein Hinweis darauf, dass in dieser ausgeglichenen Liga viel für uns möglich ist. Ich habe schon eine taktische Idee im Kopf, wie man den ESV knacken kann. Viele Chancen werden wir dabei allerdings nicht bekommen, denn die sattelfeste Viererkette um den laufstarken Nicolas Lietz und Routinier Henning Ströh wird nicht viel zulassen“, vermutet Königsmann, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Beim Osterrönfelder TSV haben sie die am Ende unglückliche 0:1-Auftaktniederlage gegen Eckernförde abgehakt. Zwar passte das Ergebnis nicht, aber die Leistung, so die Erkenntnis bei Olaf Lehmann, sei in Ordnung gewesen. „Es gibt überhaupt keinen Grund, in Hektik zu verfallen“, sagt der OTSV-Trainer vor der heutigen Auswärtspartie bei Aufsteiger SVE Comet Kiel (19 Uhr). Die Gefahr bei einem erneuten Misserfolg, der Musik zu Saisonbeginn mal wieder hinterherzulaufen, sieht er nicht. „Schließlich haben wir auch nie behauptet, den Takt angeben zu wollen“, lautet seine Replik. Dennoch, und das gesteht auch Lehmann ein, wäre ein Sieg in Kiel wichtig für das Selbstvertrauen seiner Mannschaft. Chancenlos ist der OTSV bei Comet sicherlich nicht. Ohne Frage ist der Aufsteiger kein Kanonenfutter, aber auch nicht in die Kategorie einer absoluten Spitzenmannschaft einzuordnen. Personell muss Lehmann sein Team auf wohl zwei Positionen verändern. Fabian-Malte Möller ist im Urlaub und Lasse Reimer hat Beschwerden im Oberschenkel. Dafür stehen Felix Mosebach, Thore Bannow und Sören Müller im Kader.


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