Hamburger verleihen ihr Tempelmodell

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02. Januar 2012, 03:59 Uhr

Hamburg | Unter strengsten Sicherheitsauflagen hat das Museum für Hamburgische Geschichte derzeit das Modell des Salomonischen Tempels ausgeliehen. Das 3,45 mal 3,45 Meter messende, größte Architektutrmodell der europäischen Barockzeit wird bis zum 15. April 2012 in Amsterdam ausgestellt. Dort läuft in der Nieuwe Kerk eine sehenswerte Ausstellung unter dem Titel "Das Judentum. Eine Welt voller Geschichten".

Das Hamburger Tempelmodell wurde um das Jahr 1694 von namentlich unbekannten Handwerkern im Auftrag des Ratsherrn Gerhard Schott geschaffen. Es wurde aus Eichen- und Tannenholz, Birnbaum, Birkenrinde, Blei- und Silberdraht produziert und diente damals als "Schaustück" für die Oper am Gänsemarkt, wo damals ein Stück mit biblischem Inhalt aufgeführt wurde. Seither zählt die Tempelnachbildung unter Kulturfreunden zu den wichtigsten Hamburger Sehenswürdigkeiten.

Im Anschluss an die Rückkehr nach Hamburg im April soll das Tempelmodell gründlich untersucht und restauriert werden.

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