zur Navigation springen
Neue Artikel

24. Oktober 2017 | 06:32 Uhr

GSC bezwingt Heimmacht Inter Türkspor

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 30.Mär.2015 | 06:00 Uhr

Damit hatte im Vorwege wohl niemand gerechnet. Der in diesem Jahr noch sieglose Gettorfer SC hat in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost der bis dahin stärksten Heimmannschaft der Liga, Inter Türkspor Kiel, eine empfindliche 0:2 (0:0)-Niederlage beigebracht. Es war erst der zweite Erfolg einer Gastmannschaft auf dem Kunstrasenplatz in dieser Saison. Damit haben die Aufstiegsambitionen der Gastgeber einen empfindlichen Dämpfer erhalten.

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen“, sagt GSC-Coach Tim Rogge. „Alle haben die taktischen Vorgaben hundertprozentig umgesetzt und alles gegeben. Das war eine richtig gute, geschlossene Mannschaftsleistung.“ Mit dieser Spielweise ließen die Gettorfer den Gastgebern zwar die größeren Spielanteile, doch wirklich zwingende Möglichkeiten konnten sich die Kieler kaum herausspielen – und wenn doch, war GSC-Torhüter Robin Biss stets zur Stelle. Einmal klärte er im 1:1-Duell gegen Enea Dauti und in der Schlussphase entschärfte er einen Freistoß.

Vor rund 100 Zuschauern gingen die Gäste in der 72. Minute durch Boy Bröckler, der trotz einer Schleimbeutelentzündung auf die Zähne biss, in Führung. Auf Vorlage von Yannick Wolf drosch er den Ball aus 14 Metern unhaltbar in die Maschen. Kurz vor Schluss war es dann Wolf selbst, der mit seinem 2:0 alles klar machte. „Nun können die Spieler über Ostern in Ruhe ihre Blessuren auskurieren“, freut sich Rogge.

Inter Türkspor: Bluhm – Ergen, Rodrigues, Akbaba, Cavdar – Dauti, Kern (66. Korkmaz), Atamtürker, Santos (73. Bayazit) – Konneh-Tandoh, Daoud.

GSC:Biss – Hansen, L. Gravert, Zimmer, N. Wolf – Riemann, L. Empen, T. Gravert, Bröckler – Y. Wolf, Dahsel.

SR: Schapals (Schönberg). – Z.: 80.
Tore: 0:1 Bröckler (72.), 0:2 Y. Wolf (90.).

Rote Karte: Bayazit (86., grobes Foul).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen