Große Kulisse für kleine Kicker

Auch bei den F-Jugendkickern ging es bei den Spielen hoch her.
Auch bei den F-Jugendkickern ging es bei den Spielen hoch her.

Himmelfahrtsfußballturnier des TSV Malente ist Anziehungspunkt für Nachwuchsfußballer und zahlreiche Zuschauer

shz.de von
15. Mai 2015, 13:06 Uhr

Die Parkplatzsituation an der Neversfelder Straße war am Himmelfahrtstag sehr angespannt. Parkende Autos, soweit das Auge reicht. Bis nach Neversfelde reichte die Schlange der Fahrzeuge, die kleine Fußballer, Eltern, Trainer, Betreuer und Zuschauer zum Himmelfahrtsturnier des TSV Malente transportiert hatten. Doch die Stimmung auf den Fußballplätzen des Ernst-Rüdiger-Sportzentrums entschädigte für den Parkplatzstress. „Das Turnier ist super gelaufen“, sagte Turnierorganisator Harald Buck.

Die Organisatoren hatten alle Hände voll zu tun, um die Aktiven aus 40 Mannschaften zu versorgen. Die Nachwuchsfußballer gingen in den Altersklassen der G- bis D-Jugend an den Start, das heißt: Sie sind zwischen vier und zwölf Jahren alt. In jeder Altersstufe spielten auch in diesem Jahr zehn Mannschaften um Urkunden und Pokale. Bei den Kleinsten im Alter bis sechs Jahren setzte sich im Endspiel Eintracht Lübeck gegen den TSV Lütjenburg durch.

Das Turnier der F-Jugendlichen, die zwischen sechs und acht Jahren alt sind, gewann der SV Fortuna St. Jürgen aus Lübeck. Hier erreichte Gastgeber TSV Malente den dritten Platz, die Mannschaft schied im Halbfinale gegen den späteren Sieger aus. Bei der E-Jugend stellte der TSV Malente drei Teams. „Wir haben die Mannschaften ungefähr gleich stark gemischt“, sagte Harald Buck. So belegten die Gastgeber in dieser Altersklasse die Plätze vier und fünf. In der D-Jugend verbuchte der Ausrichter den vierten Rang. Turniersieger wurde hier der SC Vorwärts/Wacker 04 Hamburg.

Auf den beiden Rasenplätzen fielen Tore wie am Fließband, die Spieler zeigten, was sie im Training gelernt haben. Die Schiedsrichter hatten wenig zu tun, denn Fairness stand im Vordergrund.

Harald Buck hat schon die ersten Rückmeldungen erhalten. Es habe bereits am Donnerstagabend die ersten E-Mails bekommen. Die Gäste schätzen vor allem die familiäre Atmosphäre. „Es hat schon einige spontane Anmeldungen für das nächste Jahr gegeben“, berichtet Buck. Er schätzt, dass die Hälfte der Startplätze für das Himmelfahrtsturnier 2016 schon jetzt vergeben sind.

Er dankte dem benachbarten Schützenverein, der seine Parkplätze zur Verfügung stellte, um den Ansturm so gut es ging zu bewältigen.

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