Gettorfer SC II so gut wie abgestiegen

Gettorfs Markus Riemek (Mitte) setzt sich hier einmal gegen zwei Friedrichsholmer durch. Ansonsten standen die Gastgeber auf verlorenem Posten und werden in der nächsten Saison ihre Spiele sehr wahrscheinlich eine Klasse tiefer bestreiten müssen.
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Gettorfs Markus Riemek (Mitte) setzt sich hier einmal gegen zwei Friedrichsholmer durch. Ansonsten standen die Gastgeber auf verlorenem Posten und werden in der nächsten Saison ihre Spiele sehr wahrscheinlich eine Klasse tiefer bestreiten müssen.

Fußball-Kreisklasse A: 1:5-Heimniederlage gegen Friedrichsholm / Eckernförde IF kann Vorlage nicht nutzen und geht beim FC Fockbek unter

shz.de von
05. Mai 2015, 06:00 Uhr

Der bereits als Aufsteiger in die Fußball-Kreisliga feststehende SV Felm hielt mit dem 2:2 (0:1)-Unentschieden beim SV GW Todenbüttel Wort, sich im Rahmen der sportlichen Fairness nicht hängen zu lassen. Pech für die Verfolger, dass sie daraus aber kein Kapital schlagen konnten. Der Osterrönfelder TSV II verlor auf eigenem Platz gegen den TSV Borgstedt mit 1:2, und Eckernförde IF ging beim FC Fockbek sogar sang-und klanglos mit 0:5 unter. Am Tabellenende sind die Stunden für den Gettorfer SC II nach der klaren 1:5 (1:1)-Heimniederlage gegen den FSV Friedrichsholm gezählt, obwohl auch der TuS Jevenstedt II mit dem gleichen Resultat in Rotenhof unter die Räder kam.

SV GW Todenbüttel – SV Felm 2:2 (1:0)
Die Grün-Weißen versäumten es, den Abstand auf einen Nichtaufstiegsplatz zu vergrößern. „Natürlich hätten wir diese Partie gerne gewonnen, aber da stand uns ja ein Gegner gegenüber, der mit einem Punktgewinn auch die Meisterschaft eintüten konnte“, sagt Todenbüttels Obmann Dieter Krompholz. Nach gut einer Stunde Spielzeit sahen die Gastgeber nach einer 2:0-Führung allerdings schon wie der sichere Sieger aus, ehe die Felmer mehr riskierten und per Doppelschlag (67., 69.) zum Ausgleich kamen. „Zehn Minuten lang haben wir die Kontrolle verloren, und in der Schlussphase waren beide Teams nicht in der Lage, den Siegtreffer zu erzwingen“, bilanziert Krompholz.

Tore: 1:0 Mitchell Westerweller (32.), 2:0 Jannes Backenhaus (64., FE), 2:1 Delji Hodaj (67.), 2:2 Andre Fritzsche (69.).


TuS Rotenhof II – TuS Jevenstedt II       5:1 (0:0)
Das Derby ging überraschend klar an die Hausherren, obwohl es für sie um nichts mehr ging und es beim Halbzeitstand von 0:0 überhaupt nicht danach aussah. „Im ersten Durchgang gab es auf beiden Seiten so gut wie keine gefährlichen Aktionen“, berichtet Rotenhofs Trainer Carsten Hildebrandt, der in der Pause deutliche Worte fand. Mit der Einwechselung von Tobias Klein bewies er letztlich ein „goldenes Händchen“, denn dieser besorgte nicht nur die Führung (48.), sondern legte auch das 2:0 auf (57.), und setzte mit dem 5:1 (90.) zudem den Schlusspunkt.

Tore: 1:0 Klein (48.), 2:0 Finn Rathmann (57.), 2:1 Sven Großer (63., FE), 3:1 Rathmann (65.), 4:1 Sebastain Schmid (83.), 5:1 Klein (90.).
Gelb-Rote Karten: Sven Schneider, Hendrik Lassen (17., 66., beide Meckern, Jevenstedt)


Gettorfer SC II – FSV Friedrichsholm     1:5 (1:1)
Für die Gettorfer Reserve dürfte es das gewesen sein, denn drei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer fünf Punkte. „Da müssen wir uns nichts vormachen. Und wenn man gegen eine Mannschaft wie den FSV, ohne denen wirklich zu nahe treten zu wollen, zwei Mal klar verliert (Hinspiel 1:6, d. Red.), dann muss ich meiner Elf auch die Qualität für die Kreisklasse A absprechen“, nimmt Trainer Karsten Bengius kein Blatt vor den Mund. Bis zum Seitenwechsel sah alles noch gut aus für sein Team, ehe das Unheil nach einem sehenswerten Eigentor (51.) und einem nicht gegebenen Strafstoß kurz vor dem 1:3 (56.) seinen Lauf nahm.

Tore: 1:0 Lennart Prehn (8.), 1:1 Stefan Holze (17.), 1:2 Patrick Burhenn (51., ET), 1:3 Steffen Lütjens (56.), 1:4 Jochen Clausen (73.), 1:5 Tim Latzel (87.).


TSV GH Lütjenwestedt – SSV Nübbel           2:2 (1:2)
Der TSV verpasste es, mit diesem Remis, den Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen. Doch auch so ist die Gefahr für die Mannschaft von Dirk Stöven, doch noch in die Kreisklasse B abzurutschen, eher theoretischer Natur. Die Gäste bestimmten zunächst die Partie, ohne allerdings große Chancen herausspielen zu können. Mit dem ersten Angriff der Heimelf überhaupt fiel die schmeichelhafte Führung durch Lukas Holling (28.). Der SSV zeigte sich davon unbeeindruckt und schaffte noch vor dem Halbzeitpfiff die Wende (29., 36.). Als Lütjenwestedts Max Hadenfeldt nach einem Steilpass von Lasse Eichert zum 2:2 traf (48.) und Collin Potschko des Feldes verwiesen wurde (70.), schien der Befreiungsschlag möglich, doch der SSV hielt, trotz Unterzahl, bis zum Abpfiff dagegen.

Tore: 1:0 Holling (28.), 1:1 Hans-Jörn Frahm (29.), 1:2 Bastian Schmidt (36.), 2:2 Hadenfeldt (48.)
Gelb-rote Karten: Potschko (70., Meckern, SSV), Frahm (90.+2, wdh. Foulspiel, SSV)


SSV Bredenbek – TSV Gross Vollstedt     2:1 (2:0)
Vor einer imposanten Zuschauerkulisse von 200 Fans nahm der SSV den Gästen den wohl letzten Wind aus den Aufstiegs-Segeln. „Das einzige, was die Vollstedter mitnehmen dürfen, sind die zahlreichen Maulwürfe, aber nicht die Punkte“, frohlockte ein sichtlich zufriedener Betreuer Marco Holste. Nach den zuletzt eher bescheidenen Auftritten lieferte die Elf von Peter Heuer in diesem Derby eine kämpferisch starke Vorstellung ab. Christian Dalpiaz leitete mit einem fulminanten Volleyschuss (15.) den Sieg ein. „Nach diesem Tor des Monats kann er eigentlich in Rente gehen“, empfahl Holste seinem Routinier. Eine sehenswerte Einzelaktion von Sven-Ole Schwanebeck sorgte nach 34 Minuten für die Vorentscheidung.

Tore: 1:0 Dalpiaz (15.), 2:0 Schwanebeck (34.), 2:1 Florian Medewitz (53.).


FC Fockbek – Eckernförde IF        5:0 (2:0)
„Ich muss schon sehr lange überlegen, um herauszufinden, wann wir das letzte Mal so eine Leistung abgerufen haben“, schwärmt FC-Sprecher Steffen Sievers. Die Gastgeber spielten wie aus einem Guss und führten nach einem Treffer von Jean-Philipp Wagner (6.) und einem Sonntagsschuss von Shawn Themann (35.) mit 2:0. Das Privatduell auf der anderen Seite zwischen IF-Angreifer Ismael Acer und Linus Jess, entschied der FC-Keeper für sich. Als sich die Eckernförder ihre fast schon obligatorische Rote Karte einhandelten (56.), war die Begegnung unter der Leitung des überaus souveränen Unparteiischen Tim Jeschkeit entschieden.

Tore: 1:0 Wagner (6.), 2:0 Themann (35.), 3:0 Lucas Treichel (59.), 4:0 Wagner (88.), 5:0 Piet Schulz (89.).
Rote Karte: Oleg Raider (56., Beleidigung, IF).


Osterrönfelder TSV II – TSV Borgstedt         1:2 (1:1)
Mit einem Sieg hätte die OTSV-Reserve einen großen Schritt zurück in die Kreisliga machen können. Die Darbietungen, insbesondere in der 2. Halbzeit, bezeichnet Sprecher Stefan Peretzke jedoch als unterirdisch: „Hier müssen sich einige konkret hinterfragen, was sie da eigentlich auf dem Platz abgeliefert haben und welches Ziel sie überhaupt verfolgen“. Dabei ging es gut los für den OTSV, der durch einen verwandelten Handelfmeter von Tobias Kohlmorgen in Führung ging (22.). „In der Folgezeit haben wir unsere Angriffe jedoch nicht konsequent genug zu Ende gespielt“, moniert ein maßlos enttäuschter Peretzke, der mit ansehen musste, wie die Partie noch kippte.

Tore: 1:0 Kohlmorgen (22., HE), 1:1 Sören Zenke (40.), 1:2 Christopher Stocks (83.).

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