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FUSSBALL-VERBANDSLIGA : Gettorfer SC gibt seine Krise an den OTSV weiter

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost hat sich der Gettorfer SC aus seiner Krise verabschiedet und sie nach dem 1:0-Erfolg in Osterrönfeld an den OTSV weitergegeben.

Osterrönfeld | Der Gettorfer SC hat seine Talsohle von drei Niederlagen in Folge überwunden. Nach dem späten Ausgleich vor einer Woche in Kronshagen gewann die Mannschaft von Trainer Tim Rogge an diesem Wochenende in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost mit 1:0 (1:0) beim Osterrönfelder TSV. War die 1:3-Niederlage im Hinspiel für den OTSV noch der Beginn einer imposanten Erfolgsserie gewesen, so scheint die erneute Pleite die Gastgeber wieder mitten hinein in ein Tief gezogen zu haben.

War OTSV-Trainer Olaf Lehmann mit dem, was seine Elf auf dem Platz ablieferte, in den drei sieglosen Spielen zuvor noch einverstanden, so sprach er angesichts der Darbietung gegen den Gettorfer SC von einer „echten Leistungskrise. Ich habe heute nichts von meiner Mannschaft gesehen. Das war durch die Bank schlecht und absolut enttäuschend. Von der Nummer eins bis zur elf hat keiner das gebracht, was ich mir erhofft hatte.“ Und Lehmann ging noch weiter: „Wir sind eben keine Spitzenmannschaft, wie uns viele in den vergangenen Wochen haben weismachen wollen. Ich wurde oft ausgelacht, als ich gesagt habe, dass wir schon 26 Punkte für den Klassenerhalt haben.“

Dabei erwies sich der Gettorfer SC vor 200 Zuschauern keinesfalls als übermächtiger Gegner. Das Team von Trainer Tim Rogge reiste mit der Hypothek von zuvor vier sieglosen Spielen an, dementsprechend nervös agierten die Gäste auch in der Anfangsphase. Doch der OTSV wusste das nicht zu seinen Gunsten zu nutzen. In 90 Minuten erspielte sich der OTSV nur eine einzige Torchance. Die allerdings war von bester Güte: In 25. Minute tauchte Tom Jahnke frei vor GSC-Keeper Robin Biss auf. Jahnke hätte sich die Ecke aussuchen können, entschied sich aber für einen Beinschuss – und wählte damit die schlechteste aller Optionen, denn Biss wehrte den Schuss aus sieben Metern ab. Besser machte es auf der Gegenseite Erik Empen zwei Minuten vor dem Pausenpfiff. Nach feinem Pass von Felix Riemann überwand er Osterrönfelds Schlussmann Marcel Eiper mit einem harten, aber nicht unhaltbaren Schuss aus zehn Metern ins kurze Eck (44.). „Ein Tor, zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt“, freute sich Gettorfs Trainer Tim Rogge, der die zweite Halbzeit relativ entspannt verfolgen konnte, denn die Gäste-Führung geriet zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr. Als Beleg dafür darf auch gelten, dass die Osterrönfelder nicht einen Eckball zu verzeichnen hatten. Am Ende mussten sie sogar froh sein, nicht noch höher verloren zu haben. Denn Lars Empen traf nur den Innenpfosten (73.), die eine oder andere gute Konterchance ließ der GSC außerdem liegen. Dennoch war Rogge glücklich, mit seinem Team den ersten Sieg seit dem 11. Oktober feiern zu dürfen. „Das war sicherlich kein schönes Spiel. Für uns zählen aber nur die drei Punkte. Wichtig ist, dass wir unsere Krise überwunden haben.“ Die hat jetzt der OTSV.

 

OTSV: Eiper – Kock, Halver, Dollnick, Mosebach – Lehmann, Müller – Rathjen, Jahnke, Yalcinkaya – Kuklinski.

GSC: Biss – N. Wolf, Zimmer, L. Gravert, Hansen – E. Empen, J.O. Gravert, L. Empen, Broekler – T. Gravert – Riemann.

SR: Möller (Kellinghusen). – Z.: 200.

Tore: 0:1 E. Empen (43.).

Gelb-Rote Karte: Kock (OTSV, Meckern/Foul, 85.).

 

 

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erstellt am 17.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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