Generationswechsel

Henning Henningsen betreibt seit sechs Jahren Pressearbeit im Namen des Rhönradsports.
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Henning Henningsen betreibt seit sechs Jahren Pressearbeit im Namen des Rhönradsports.

Henning Henningsen ist für das Amt des Präsidenten des Internationalen Rhönradverbandes nominiert

shz.de von
07. Mai 2015, 16:00 Uhr

Er ist jung und dennoch schon fast ein alter Hase. Seit 2009 arbeitet Henning Henningsen bereits ehrenamtlich beim Deutschen Turner-Bund (DTB) im Pressebereich. Als Sprecher für den Bereich Rhönradturnen begleitet er alle großen Wettkämpfe, wie zum Beispiel die Deutschen Meisterschaften.

Seine Wurzeln hat der Elmshorner in der Rhönradabteilung des SV Rugenbergen. Nun möchte der 28-jährige Student Präsident des Internationalen Rhönradturnverbandes (IRV) werden. Das ist möglich, weil der aktuelle Präsident Paul Sieler sein Amt im Sommer niederlegen wird. Ein echter Generationswechsel also. „Seit sechs Jahren arbeite ich bereits sowohl für den DTB, als auch für den IRV, daher kenne ich die Strukturen gut“, sieht sich Henningsen den möglichen Herausforderungen gewachsen.

Das technische Komitee des Deutschen Turner-Bundes, dessen Vorsitzender Henningsens Vater Dirk Henningsen ist, hat den 28-Jährigen nominiert. Eine Entscheidung, wer der neue Präsident werden wird, soll im Juni nach der Weltmeisterschaft im italienischen Lignano fallen. „Mir war es immer eine Herzensangelegenheit, den Rhönradsport bekannter zu machen und weiter zu entwickeln. Das ist mir über den Aufbau moderner Kommunikationsstrukturen gelungen“, so Henningsen, dessen Mutter in Bönningstedt als Rhönrad-Trainerin den Nachwuchs ausbildet. Die Internetplattform www.rhönrad-dtb.de, sowie die Facebook-Seite des Verbandes hat Henning Henningsen maßgeblich gestaltet. Sein Studium im Bereich E-Commerce will er 2016 beenden. Die Aufgaben als IRV-Präsident würde er sofort übernehmen.

„In den letzten eineinhalb Jahren habe ich bereits entscheidend an der strategischen Ausrichtung des IRV mitgewirkt. Ein entscheidender Schritt in die Zukunftsfähigkeit des Verbandes war die Einführung neuer Mitgliedschaftsstrukturen. Diesen Weg möchte ich gerne an entscheidender Stelle fortführen“, so Henningsen, der zum jetzigen Zeitpunkt der einzige Kandidat auf die Nachfolge dieses Ehrenamtes ist. „Mir wäre es lieber gewesen, wenn ich noch einen Gegner gehabt hätte, so sieht das so aus, als gäbe es keine Alternative“, sagte Henningsen.

Seine Bewerbung wird auch vom Schweizer Turnverband unterstützt. Wenn also alles gut geht, dann kommt das Deutsche Team von der Weltmeisterschaft mit ein paar Medaillen und einem neuen IRV-Präsidenten zurück nach Bönningstedt.

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