DRK Elmshorn : Gemeinsam und nicht allein

Sänger Jörn Schröder von der Gruppe 'Liekedeler' zupfte die Gitarre und sang stimmungsvolle Weihnachtslieder auf hochdeutsch und Platt.  Foto: Völz (2)
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Sänger Jörn Schröder von der Gruppe "Liekedeler" zupfte die Gitarre und sang stimmungsvolle Weihnachtslieder auf hochdeutsch und Platt. Foto: Völz (2)

DRK-Ortsverein servierte Heiligabend Festschmaus und half über Einsamkeit am Feiertag hinweg

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27. Dezember 2011, 07:26 Uhr

Elmshorn | Wer alleinstehend ist, musste Heiligabend trotzdem nicht allein verbringen. Denn: Die Helfer des DRK in Elmshorn waren auch an Heiligabend einsatzbereit. Der Ortsverein lud zum 33. Mal zum Klönschnack mit Festschmaus an Weihnachten in die Räumlichkeiten im CCE ein. Zwei Dutzend kamen zum Kaffee und Weihnachtsimbiss. Es war das letzte Mal dort. Der Verein muss zum Jahreswechsel umziehen.

"Genug zu essen ist da", sagte Katrin Fitz. Die Ortsvorsitzende des Jugendrotkreuzes hatte mit einem Dutzend Kollegen ordentlich aufgetischt. Bienenstich, Apfeltorte, Kekse und reichlich Schokolade mit Kaffee und Tee sorgten im ersten Gang für Gaumenfreuden bei den meist älteren Gästen.

Mit Weihnachtsliedern, wie "Wiehnacht oeverall" oder "Dat Johr geiht to enn" sorgte im Anschluss an die Kaffeetafel der Elmshorner Sänger Jörn Schröder für eine wohlklingende Einstimmung auf Weihnachten. Danach ging es kulinarisch weiter. Weihnachten das Fest der Liebe und natürlich der Leckereien. Der Abendimbiss war ein wahrer Gaumenschmaus. Puten- und Schweinerollbraten mit Rotkohl und Kroketten, Erbsen und Möhren, danach der süße Klassiker: Eis mit heißen Kirschen.

Zahlreiche Elmshorner Geschäftsleute machten es mit Spenden möglich, dass alleinstehende oder einsame Menschen am Wedenkamp feiern durften - zum 33. Mal in der Geschichte. Eigentlich zum 34. Mal - aber einmal soll das Fest an Heiligabend ausgefallen sein, sagt DRK-Mann Heiko Kaschube. Warum? "Das weiß keiner mehr."

Allerdings hatte die stille Nacht diesmal trotz aller netten Gespräche und schönen Geschichten auch ein getrübtes Ende. In diesem Jahr wurde im DRK-Treff im ersten Stock des Hochhauses das letzte Mal gefeiert. Die Helfer müssen die Räumlichkeiten verlassen. Sie ziehen zum Jahreswechsel an die Gärtnerstraße. Und diesmal brauchen die Helfer selbst Hilfe. Der Umzug ist teuer. "Wer möchte, kann uns gerne noch unterstützen", sagt Katrin Fitz.

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