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16. Dezember 2017 | 20:32 Uhr

Gelungener Test auf Schneeboden

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eutin 08 bietet dem Fußball-Regionalligisten VfB Lübeck bei der 1:3(0:0)-Niederlage lange Paroli / Führungstor durch Kevin Hübner

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2015 | 15:03 Uhr

Trainer Mecki Brunner sah das Spiel als gelungenen Auftakt für die Vorbereitung auf das Restprogramm in der Schleswig-Holstein-Liga an. „Ich bin vor allem mit den ersten 65 bis 70 Minuten zufrieden“, meinte Brunner. Da hatte Eutin 08 dem VfB Lübeck ordentlich Paroli geboten, der am kommenden Sonntag in der Regionalliga beim Goslarer SC sein erstes Punktspiel im Jahr 2015 bestreitet.

Zwischen den Eutiner Pfosten war Fabian Oeser ein sicherer Rückhalt, der in der ersten Halbzeit Chancen von Stefan Richter, Hayri Akcusu und Arnold Suew vereitelte. Aber auch im Angriff zeigte Eutin 08 Qualität: „Wir haben die Lübecker einige Male überrascht“, stellte Mecki Brunner erfreut fest. Dabei meinte er den Pressschlag, mit dem Lübecker Kapitän Moritz Marheineke in der zweiten Spielminute gerade noch gegen den quirligen Kevin Hübner retten konnte, und die Möglichkeit von Lasse Bork, dessen Schuss aus 16 Metern knapp am linken Pfosten vorbeistrich.

Kurz nach der Pause gelang Kevin Hübner die überraschende Führung, als er nach einem präzisen Pass in den freien Raum von Halo Ali Marheineke abeschüttelte und auch Torwart Jonas Toboll keine Abwehrmöglichkeit ließ (47.). Auch danach hielten die Gastgeber die Partie auf dem Schneeboden lange offen. Letztlich setzten sich die Gäste doch noch nach den Toren von Arnold Suew (57.), Andre Senger (71.) und Thorben Wurr (86.) durch.

VfB-Trainer Denny Skwierczynski mochte sich nach dem 3:1(0:0)-Sieg nicht in die Karten gucken lassen. „Jeder, der heute dabei war, hat die Chance, am kommenden Sonntag in Goslar zu spielen“, sagte der Trainer des VfB Lübeck, der mit dem Spiel auf Schneeboden unter dem Strich zufrieden war: „Das war ein guter Test gegen einen guten Gegner.“Der VfB Lübeck war über weite Strecken überlegen, konnte sich aber in den ersten 45 Minuten nicht entscheidend durchsetzen. Dabei musste Mecki Brunner für den Aufgalopp auf Neuzugang Christian Rave verzichten, der vom VfB Lübeck gekommen war. Rave hatte unter der Woche Hüftprobleme. „Bei dem Schneeboden wollten wir kein Risiko eingehen“, sagt Brunner. Neben Christian Rave fehlten auch Kapitän Sönke Meyer, dem am Donnerstag eine Stammzellenspende in Köln abgenommen worden war, und Philip „Blubber“ Nielsen, der Knieprobleme hatte.

Halo Ali sorgte in der 75. Minute für eine Schrecksekunde, als er nach einem Zweikampf auf dem Schneeboden liegen blieb und ausgewechselt wurde. Mecki Brunner konnte gestern Entwarnung geben: „Es ist nichts Ernstes passiert, ich gehe davon aus, dass er am Montag schon wieder trainieren kann.“ Für Ali kam A-Jugendspieler Paul Schulz auf den Platz, der vor allem mit Defensivaufgaben beschäftigt war. Während die Gäste in der Schlussviertelstunde immer überlegener wurden, gingen den Eutinern nach und nach die Kräfte aus. „Die Eutiner waren zum Schluss platt“, meinte Skwierczynski.

Jetzt nutzte Nick Dräger die Möglichkeit sich auszuzeichnen, er machte jedoch beim Treffer zum 1:2 keine gute Figur, als ihm der stramme Schuss von Andre Senger unter dem Körper durchrutschte.

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