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Reaktionen #BerlinAttack : Gauck: "Ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land"

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Joachim Gauck, Jean-Claude Juncker und Bundesinnenminster de Maizère sprechen ihre Anteilnahme aus.

Noch sind die Hintergründe noch unklar, fest steht nur: Ein LKW ist am Montagabend in einen Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin gerast. Den aktuellen Stand der Ermittlungen lesen Sie in unserem Liveblog. Das sind die ersten Reaktionen:

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich tief betroffen über das „schreckliche Geschehen“ auf einem Berliner Weihnachtsmarkt mit mindestens neun Toten geäußert. „Das ist ein schlimmer Abend für Berlin und unser Land, der mich wie zahllose Menschen sehr bestürzt“, teilte Gauck am Montagabend mit. „Auch wenn wir noch nicht viel über die Hintergründe des schrecklichen Geschehens auf dem Berliner Weihnachtsmarkt wissen: Ich bin in Gedanken bei den Opfern, bei ihren Angehörigen, bei allen Menschen, die um Familienangehörige oder Freunde fürchten.“ Er danke den Helfern und Sicherheitskräften für ihren Einsatz, ergänzte das Staatsoberhaupt.

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat sein Mitgefühl ausgedrückt. „Meine Gedanken und die der gesamten Europäischen Kommission sind bei den Familien und Angehörigen all jener, die in Berlin getötet und verletzt wurden“, teilte Juncker am Montagabend in Brüssel mit. „Diese Nachricht erschüttert uns umso mehr, weil sie dort zusammengekommen waren, um die Vorweihnachtszeit zu feiern, die viele mit Besinnlichkeit und Frieden verbinden. Wir sind mit den Opfern in tiefer Trauer verbunden.“

Bundesinnenminister de Maizière (CDU)erklärte: „Meine Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzen des schrecklichen Vorfalls. Ich stehe in unmittelbarem und durchgehendem Austausch mit den Sicherheitsverantwortlichen im Land Berlin und habe jede Unterstützung durch die Bundespolizei angeboten.“

Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erklärte: „Wir wissen noch nicht mit Gewissheit, was heute Abend wirklich geschehen ist. Die Sicherheitsbehörden arbeiten mit Hochdruck daran, die Unglücksstelle zu sichern und die Täter zu finden.“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich entsetzt über den möglichen Anschlag in Berlin gezeigt. Während ihres Besuchs im westafrikanischen Mali sprach sie am Montagabend von „bestürzenden Nachrichten“ aus Deutschland. „Wir wissen auch nur das, was wir über die frei zugänglichen Medien in der Kürze erfahren konnten“, sagte sie auf einem Empfang in der deutschen Botschaft in Bamako. Die Gäste bat von der Leyen um einen Moment des Gedenkens für die Opfer. Die Ministerin hatte zuvor die deutschen Soldaten im nordmalischen Gao besucht, die dort an einer UN-Friedensmission teilnehmen.

Mit Entsetzen reagierten Österreichs Spitzenpolitiker auf den möglichen Anschlag in Berlin. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) erklärte via Twitter, seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Angehörigen: „Nach genauer Analyse brauchen wir besonnene, konsequente Antworten.“ Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) sagte: „Europa wird mehr denn je zusammenhalten, um Angriffe auf unsere Gesellschaft zu verhindern.“

Frankreichs Präsident François Hollande zeigte sich nach dem Vorfall auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin betroffen. „Die Franzosen teilen die Trauer der Deutschen angesichts dieser Tragödie, die ganz Europa trifft“, teilte der Élysée-Palast am Montagabend mit. Premierminister Bernard Cazeneuve erklärte auf seinem Twitteraccount auf Deutsch: „Ganz Frankreich steht an Deutschlands Seite.“

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erstellt am 19.Dez.2016 | 23:32 Uhr

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