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Fußball-Verbandsliga: Rotenhof mit Rückenwind gegen Kronshagen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TuS Rotenhof will den Rückwind aus dem Pokalsieg unter der Woche beim Ligakonkurrenten Osterrönfelder TSV (5:4 nach Elfmeterschießen) nutzen. Im Heimspiel gegen den TSV Kronshagen peilt das Team von Trainer Thomas Gosch einen Sieg an, um die Chance auf den Klassenerhalt in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost zu wahren. Der OTSV ist seinerseits beim noch punktlosen Schlusslicht SV Fortuna Bösdorf auf Wiedergutmachung aus und will mit einem Sieg Platz 3 in der Tabelle verteidigen. Der Rendsburger TSV möchte sein Punktekonto beim TSV Klausdorf um drei Zähler aufstocken.

TSV Klausdorf – Rendsburger TSV (Sbd., 15 Uhr)
Von zwölf möglichen Punkten nach der Winterpause holte der RTSV gerade einmal drei. Diese mäßige Bilanz möchte Coach Dennis Usadel heute ausbauen, wenngleich die Trauben beim Tabellenvierten TSV Klausdorf hoch hängen dürften. „Wir haben das Hinspiel mit 2:1 gewonnen. Das zeigt, dass wir mit Spitzenmannschaften mithalten können“, verbreitet Usadel Optimismus. Um etwas Zählbares aus Klausdorf mitzunehmen, darf der Tabellenachte aber nicht wieder so einen Chancenwucher betreiben wie zuletzt beim 0:1 gegen Concordia Schönkirchen. „Wir spielen uns viele Möglichkeiten heraus, machen aber daraus zu wenig“, klagt Usadel. Deshalb stand in der gestrigen Trainingseinheit noch einmal der Torabschluss ganz oben auf der Agenda. Doch auch das Mittelfeld in Person von Bojan Grbavac muss sich steigern. „Er kann weitaus mehr als das, was er zuletzt gezeigt hat. Ich wünsche mir, dass bei ihm mal der Knoten platzt.“ Usadels Hoffnungen in Klausdorf ruhen auch auf Thies Kalina, der gegen Schönkirchen fehlte. „Thies ist immer in der Lage, Akzente zu setzen.“ Wieder mit von der Partie ist auch Abwehrspieler Yannick Herzig. Er wird sicher gebraucht, um die Kreise von Klausdorfs Torjäger Marc Zeller (17 Tore) entscheidend zu stören.
Fortuna Bösdorf – Osterrönfelder TSV (Sbd., 15.30 Uhr)
Für OTSV-Coach Olaf Lehmann ist die Partie beim noch punktlosen Schlusslicht „ein Spiel wie jedes andere auch. Wer jetzt sagt, das ist eine ganz ungenehme Aufgabe, weil jeder von uns einen Sieg erwartet, oder wer Angst davor hat, sich in Bösdorf zu blamieren, der braucht gar nicht erst in den Bus einzusteigen.“ Lehmann will eine selbstbewusste Elf sehen, die dominant auftritt und den Gegner von Beginn an unter Druck setzt, auch wenn sich der Gastgeber in der eigenen Hälfte so einigeln sollte wie der TuS Rotenhof am Dienstag beim Osterrönfelder Pokal-Aus. „Wir können mittlerweile auch defensiv eingestellte Gegner knacken. Diese Qualität haben wir. Nur haben wir es gegen Rotenhof nicht gut gelöst“, sagt Lehmann. „Wir sollten nicht alles in Frage stellen, nur weil wir jetzt einmal verloren haben.“ Verzichten muss der Osterrönfelder Coach beim Tabellenletzten auf Dennis Kock, Tom Jahnke und Lasse Reimer, der Einsatz von Philipp Hardt und Lennart Halver ist fraglich.
TuS Rotenhof – TSV Kronshagen (Sbd., 16 Uhr)
Im Lager des TuS Rotenhof ist man sich im Klaren darüber, dass heute nur ein Sieg hilft, um die vagen Hoffnungen auf den Ligaverbleib am Leben zu erhalten. Nach dem 0:5 beim Heikendorfer SV sah man der Mannschaft im 120-minütigen Pokalfight gegen den OTSV an, dass sie diese Schmach unbedingt tilgen wollte. Dank eines Happyends nach Elfmeterschießen (5:4) geht man jetzt mit einem positiven Gefühl in die Partie gegen den Tabellenelften. „Meine Rumpfelf hat sich am Dienstagabend selbst in die Pflicht genommen“, lobt Trainer Thomas Gosch. Der Aufsteiger muss, wie gegen den OTSV, heute die Räume rigoros zustellen, damit der Gegner gar nicht erst ins Spiel findet. Im Hinspiel träumte man mit dieser Spielweise und einem Treffer von Jakob Holten genau 45 Minuten, ehe die Kronshagener in der zweiten Halbzeit die Schwächen des TuS über die Außenpositionen gnadenlos bestraften und noch 5:1 gewannen. „Ohne Frage, auch dieses Resultat sollte genug Anreiz für eine Wiedergutmachung bieten“, meint Gosch, der durch den verletzungsbedingten Ausfall von Harald Giese mit Sebastian Schmid plant, und für die Viererkette einem weiteren Spieler der Reservemannschaft eine Position in der Startaufstellung in Aussicht stellt. Gosch: „Auch Lasse Petersen hat mich voll überzeugt. Beide werden den Konkurrenzkampf in jedem Fall zusätzlich anheizen.“
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