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Friedrichsberger Coach von Lanken warnt: „Das wird kein Selbstgänger“

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Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Krasser können die Gegensätze nicht sein. Am vergangenen Wochenende gastierte der TSV Friedrichsberg-Busdorf beim souveränen Spitzenreiter TSB Flensburg, am Sonnabend um 14 Uhr steht nun auf dem Sportplatz „Am Öhr“ das Heimspiel gegen den Tabellenletzten SG Ladelund-Achtrup-Leck auf dem Programm. TSV-Coach Erik von Lanken sieht seine Mannschaft keineswegs als haushohen Favoriten: „Auch wenn die SG als Schlusslicht zu uns kommt, heißt das noch lange nicht, dass es ein Selbstgänger wird. Wie zuletzt gegen Tarp-Oeversee muss die Einstellung stimmen. Das hat vor zwei Wochen genau gepasst, und so wollen wir auch diesmal auftreten. Unterschätzen werden wir den Gegner mit Sicherheit nicht.“

Ganz von sich weisen kann der TSV die Favoritenrolle nicht, denn schon im Hinspiel in Leck siegten die Blauen souverän mit 4:1. Nun will man nach der einkalkulierten 0:3-Niederlage beim Ausnahme-Team TSB wieder einen Pflichtsieg landen, um sich im oberen Drittel zu etablieren. Zwar ist der TSV von Rang vier auf sechs abgerutscht, doch der Tabellendritte Husumer SV ist mit vier Punkten mehr auf dem Konto nach wie vor in Sichtweite.

Die SG Ladelund-Achtrup-Leck lebt seit Saisonbeginn mit dem Abstiegsgespenst im Nacken. Mit dem neuen Trainer Malte Köster, der vor einigen Wochen Dennis Peper ablöste, gelang am vergangenen Wochenende ein eminent wichtiger 3:1-Heimsieg gegen den TSV Hattstedt. Zwar behielt die SG die Rote Laterne, aber dieser Dreier macht Mut. Bis zur Winterpause wollen die Grün-Schwarzen noch einige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

Allerdings muss der Friedrichsberger Coach auf einige wichtige Akteure verzichten. Mannschaftskapitän Mats-Oke Callsen und Marc Stegemann, die beide in der Partie beim TSB verletzt zuschauen mussten, können vermutlich auch diesmal nicht eingesetzt werden. Auch hinter dem Mitwirken von Daniel Voland steht ein großes Fragezeichen.

Der Friedrichsberger Team-Manager Sven Scherner meint angesichts der Verletztenliste: „Nun macht es sich positiv bemerkbar, dass wir einen etwas größeren Kader haben. Alle drei sind nur schwer zu ersetzen, doch mit unserem Teamgeist können wir auch diese Lücken einigermaßen schließen.“ Scherner hofft, dass der TSV schnell seinen Rhythmus findet und zu einem schnellen Führungstreffer kommt. „Mit einem Sieg würden wir eine gute Basis für die kommenden Aufgaben beim ETSV Weiche II und dann daheim gegen 06 schaffen.“

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erstellt am 20.Nov.2014 | 16:55 Uhr

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